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Saisonabschluss - Bericht von Reto Mächler
Reto Mächler, Thalwiler Nachwuchstalent im Skirennsport
Mein erstes FIS-Jahr
Nach einer sehr guten Saison im letzten JO-Jahr schaffte ich den Sprung ins Nationale Leistungszentrum NLZ Mitte. Jetzt freute ich mich noch mehr auf mein erstes FIS Jahr. Ich wusste, was mich erwarten würde, hohe Startnummern und schlechtere Pistenverhältnisse. Aber nun durfte ich mich mit den Besten messen und dies reizte mich besonders! Im NLZ-Team fühlte ich mich auf Anhieb sehr wohl, denn alle Athleten haben dort das gleiche Ziel und den Ehrgeiz.
Die Vorbereitungen im Sommer starteten gut. Ende Oktober plagten mich aber plötzlich enorme Knieprobleme. Da die ersten Rennen aber schon bald anstanden, wollte ich keine Trainings auslassen und trainierte mit starten Schmerzen weiter. In Saas Fee fuhr ich am 25. Oktober mein erstes FIS-Abfahrtsrennen. Es war eine gute Erfahrung, verlor jedoch viel Zeit auf die Besten. In St. Moritz (Diavolezza) musste ich aber vor meinem ersten Slalomrennen nach Hause fahren. Zu gross waren die Schmerzen am linken Knie. Unmöglich hätte ich so ein Rennen fahren können oder dürfen. Die Welt brach im Moment für mich zusammen. Riesig war die Vorfreude auf meine ersten FIS-Rennen und jetzt das! Im Balgrist diagnostizierten die Sportärzte eine Entzündung im Wachstumskanal (Morbus Osgood Schlatter). Vier Wochen musste ich pausieren mit absolutem Sportverbot. Eine Qual für mich! Zum Glück unterstützen mit meine Eltern in dieser Phase sehr.
Mit wenigen Trainingseinheiten fuhr ich dann am 7. Dezember mein erstes FIS-Slalom Rennen. Ein tolles Gefühl, jedoch ging ich mit wenig Selbstvertrauen und hoher Startnummer an den Start – eine schlechte Ausgangslage. Mit jedem Rennen konnte ich neue Erfahrungen sammeln und mein Können umsetzen, somit meine Startplätze stetig verbessern. Mein Ziel Top 30 Plätze zu fahren, habe ich erreicht und im Oerlikon Cup (Swiss Cup U18) fuhr ich auf den 6. Rang, in meinem Jahrgang auf Platz 1.
Im Nationalen Leistungszentrum habe ich meine Leistungen bestätigt und meinen Platz gefunden. Jetzt freue ich mich auf die Vorbereitung mit einem tollen Trainerteam und fantastischen Sportkollegen!
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen für die grossartige Unterstützung auf und neben der Skipiste. Meine Leidenschaft zum Skirennsport ist enorm. Besonderen Dank gilt meinen Eltern, die immer hinter mit stehen. Zudem freue ich mich, mit Head einen professionellen Sponsor an meiner Seite zu haben. Weiter bedanke ich mich bei meinem Kopfsponsor Raiffeisenbank Thalwil, den Trainern und Lehrer der Sportmittelschule Engelberg, Ruedi Ravasio vom Skiclub Hausen am Albis und allen weiteren grosszügigen Sponsoren.
Ich hoffe weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Auf die nächste Skisaison freue ich mich jetzt schon mit dem Ziel: Aufstieg ins C-Kader!
Herzliche Grüsse
Reto Mächler