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Saisonbericht 2024/2025 – Janine Mächler
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Thalwil, wie auch hier an unserem Mitgliederanlass
Janine Mächler blickt auf eine Saison mit anfangs grossen Highlights, aber auch vielen schwierigen Zeiten und einem frühzeitigen Saisonende zurück. Nun ist sie auf einem guten Weg zurück und freut sich bereits auf die Vorbereitungen für die nächste Saison. Im Saisonrückblick lässt Janine Mächler den Winter für uns nochmals Revue passieren.
Die Vorbereitung
Schon im Sommer ging es los mit den ersten Schneetrainings zusammen mit meinem Team in Norwegen. Danach folgten zwei intensive Trainingscamps in Saas-Fee, wo wir an der Technik gearbeitet haben.
Im Anschluss stand eine ausserordentliche Reise an. Gemeinsam mit zwei anderen Athletinnen, einem Trainer und einem Servicemann verbrachte ich einen Monat in Neuseeland. Wir hatten dort nicht nur gute Trainingsbedingungen und richtig viel Spass als Gruppe, sondern konnten auch wertvolle Rennkilometer sammeln. Besonders schön war, dass mein Bruder ebenfalls dort trainierte und Rennen fuhr – das hat die Zeit für mich noch eindrücklicher und unvergesslicher gemacht.
Meine Rennsaison
Im August startete bereits meine Saison mit den ersten FIS-Rennen in Neuseeland. Im Slalom konnte ich persönliche Bestresultate einfahren und wichtige Erfahrungen sammeln. Ein grosses Highlight war der Gewinn des Australian New Zealand Cups in der Gesamtwertung der Neuseeland-Rennen. Die Wochen am anderen Ende der Welt waren eine riesige Erfahrung, sowohl sportlich als auch persönlich, und werden mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Nach der Neuseeland-Reise standen noch ein paar letzte Trainings auf der Diavolezza an, bevor die effektive Saison 2024/2025 losging. Ich wurde für die beiden ersten Weltcup-Slaloms in Levi und Gurgl aufgeboten. Die Trainings verliefen sehr gut, doch in den Rennen konnte ich die Lockerheit und das Gefühl nicht wie erhofft umsetzen.
Direkt im Anschluss startete meine Europacup-Saison im Riesenslalom. In dieser Disziplin lief es deutlich besser. Ich fuhr einmal in die Top 20 und einmal in die Top 10, was für mich neue persönliche Bestresultate im Europacup-Riesenslalom bedeutete.
Auch im Slalom konnte ich gleich zu Beginn sehr gute Resultate einfahren. Mit einem 8. und einem 5. Rang im Ahrntal (Südtirol) gelangen mir meine bis dahin besten Europacup-Ergebnisse in dieser Disziplin.
Zwei absolute Highlights folgten kurz darauf. In Semmering konnte ich mich erstmals für den zwei-ten Lauf im Weltcup qualifizieren und durfte diesen sogar eröffnen. Mit meinen ersten Weltcup-punkten belohnte ich mich für die harte Arbeit. Nur wenige Tage später kam dann der nächste Höhepunkt – mein erster Riesenslalom-Weltcupstart in Kranjska Gora, weil eine Teamkollegin ausgefallen war. Leider stürzte ich dort, trotzdem war es eine grossartige Erfahrung. Am Tag darauf lief es im Slalom sensationell. Nach einem starken ersten Lauf lag ich auf Rang 18. Zwar fiel ich im zweiten Durchgang noch etwas zurück, doch es war mein bisher bestes Weltcupergebnis und ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde!
Saisonabschluss und Ausblick auf die nächste Saison
Leider folgten danach einige Tiefschläge. In den darauffolgenden Europacuprennen fand ich nicht mehr richtig den Anschluss. Kurz vor dem Weltcup-Start in Flachau, dann der nächste Rückschlag: Ein starker Schmerz im Rücken zwang mich zum Stop! Trotz aller Behandlungsversuche, darunter drei Spritzen direkt vor dem Rennen, konnte ich nicht starten. Anfangs noch als Hexenschuss vermutet, stellte sich am nächsten Tag eine Bandscheibenvorwölbung mit Entzündung heraus.
Trotz intensiver Therapien liess die Verletzung ein Weitermachen im Renngeschehen nicht mehr zu. Schweren Herzens musste ich meine Saison vorzeitig beenden und damit auf Starts bei der Junioren-WM, weiteren Europacups und Weltcups verzichten. Es war ein harter Schlag, vor allem nach den großartigen Momenten zuvor.
Jetzt bin ich auf einem guten Weg zurück und werde alles daransetzen, nächste Saison wieder voll angreifen zu können!

Für die grossartige Unterstützung bedanke ich mich bei allen auf und neben der Skipiste. Meine Leidenschaft zum Skirennsport ist enorm. Das habe ich in dieser schwierigen Saison noch deutlicher gemerkt!
Herzliche Grüsse, Janine
Die Raiffeisenbank Thalwil gratuliert Janine Mächler herzlich zu den Leistungen dieser Saison und wünscht ein tolles Sommertraining und bereits jetzt einen gelungenen Saisonstart 2024/2025. Wir sind stolz auf unser Thalwiler Nachwuchstalent!