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01.07.2026

Saisonbericht 2025/2026 – Janine Mächler

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Thalwil, wie auch hier an unserem Mitgliederanlass

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Thalwil, wie auch hier an unserem Mitgliederanlass


Janine Mächler blickt sehr positiv auf eine turbulente Saison zurück. Mit vielen wichtigen Erfahrungen, grossen Fortschritten und enormer Motivation freut sie sich bereits jetzt, in der nächsten Saison wieder voll anzugreifen. Im Saisonrückblick lässt Janine Mächler den Winter für uns nochmals Revue passieren.

Die Vorbereitung

Meine Vorbereitung begann mit zwei Ski-Camps in Zermatt. Nach einer kurzen Sommerpause ging es für mich zunächst darum, wieder ein gutes Gefühl auf den Skiern zu finden und Schritt für Schritt in den Rhythmus zurückzufinden.

Im Anschluss folgten weitere intensive Trainingsphasen in Saas-Fee und in der Skihalle in Wittenburg. Dort arbeiteten wir gezielt an der Technik und Konstanz. Der absolute Höhepunkt der Vorbereitung stand dann im September an: Gemeinsam mit der Riesenslalom-Europacupgruppe reiste ich für drei Wochen nach Ushuaia (Argentinien). Bei sehr guten Bedingungen konnte ich viele wertvolle Trainingstage absolvieren. Der Fokus lag in dieser Zeit klar beim Riesenslalom. Um gezielt Fortschritte in dieser Disziplin zu machen, fuhr ich während des gesamten Camps keinen einzigen Slalom.

Zum Abschluss der Vorbereitung stand ein Training auf der Diavolezza auf dem Programm. Dort kombinierten wir wieder beide Disziplinen, wobei der Schwerpunkt dann vermehrt auf dem Slalom lag, da meine Saison mit einem Slalomrennen starten sollte.

 

Meine Rennsaison

Die Trainings für den Saisonstart fanden erneut in Saas-Fee statt. Alles war auf den Slalom-Weltcupauftakt in Levi ausgerichtet – doch kurz vor dem ersten Rennen kam ein herber Rückschlag! Beim letzten Trainingstag schoss es mir plötzlich in den Rücken, sodass ich mich kaum noch bewegen konnte. Es folgten drei intensive Wochen mit Therapien und gezieltem Aufbau, bis ich Mitte Dezember endlich in die Saison einsteigen konnte.

Der Start verlief jedoch nicht wie erhofft. Während meine Leistungen im Europacup solide waren, gelang es mir im Weltcup nicht, meine Trainingsleistungen umzusetzen. Mehrere Ausfälle und fehlendes Selbstvertrauen machten diese Phase schwierig.

Trotzdem blieb ich dran und versuchte, mit einer positiven Einstellung weiterzuarbeiten, was sich im Februar schliesslich auszahlte.

Mit zwei starken Riesenslalom-Rennen im Europacup in Oberjoch holte ich mir das nötige Vertrauen zurück. Kurz darauf folgte ein Highlight: Beim Europacup-Slalom im Hasliberg gelang mir überraschend der Sieg! Ein Moment, der für mich kaum in Worte zu fassen ist!

Die letzten Europacup-Rennen der Saison fanden in Skandinavien statt. In Oppdal konnte ich im Riesenslalom erneut überzeugen und meine persönlichen Bestresultate in dieser Disziplin erzielen. Danach ging es weiter nach Sundsvall, wo gleich drei Slaloms auf dem Programm standen. Mit einem 9. Platz startete ich solide, bevor ich am nächsten Tag mit Rang 2 ein absolutes Topresultat erreichte – nur 22 Hundertstel hinter Anna Swenn Larsson, die regelmässig im Weltcup vorne mitfährt. Am dritten Renntag folgte mit Rang 5 ein weiteres starkes Ergebnis in einem sehr engen Rennen. Dank dieser sehr guten Leistungen wurde ich für die Weltcuprennen in Åre aufgeboten. Dort durfte ich in beiden Disziplinen starten, was mich sehr freute. Trotz starker Erkältung verpasste ich im Slalom mit Rang 32 den zweiten Durchgang nur knapp.

 

Saisonabschluss

Zum Abschluss der Europacup-Saison stand das Finale in Schladming an. Neben einem weiteren Bestresultat im Riesenslalom kämpfte ich im Slalom um einen festen Startplatz im Weltcup. Entsprechend gross war die Anspannung. Nach einem Fehler im ersten Lauf schien dieses Ziel zunächst ausser Reichweite, doch mit einem starken zweiten Durchgang konnte mir damit den fixen Startplatz im Slalom-Weltcup sichern. Ein unglaubliches Glücksgefühl!

Bei den anschliessenden Schweizermeisterschaften in St. Moritz konnte ich mein Potenzial leider nicht zeigen. Nach einem Ausfall im Riesenslalom und einem missglückten zweiten Lauf im Slalom blieb ein versöhnlicher Abschluss aus.

 

Janine Mächler

Für die grosse Unterstützung bedanke ich mich herzlich bei allen, die mich auf und neben der Piste begleiten. Meine Leidenschaft für den Skirennsport ist riesig – gerade in dieser Saison habe ich das noch einmal besonders gespürt.

Herzliche Grüsse, Janine


Die Raiffeisenbank Thalwil gratuliert Janine Mächler herzlich zu den Leistungen dieser Saison und wünscht ein tolles Sommertraining und bereits jetzt einen gelungenen Saisonstart 2026/2027. Wir sind stolz auf unser Thalwiler Nachwuchstalent!