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23.07.2026

Zahlungsverkehr im Sommer: Yen wird häufiger nachgefragt, digitale Bezahloptionen stärker genutzt

  • Der japanische Yen gehört seit 2021 zu den zehn meistbestellten Währungen bei Raiffeisen, während die Nachfrage nach mehreren europäischen Währungen deutlich zurückgegangen ist
  • Die Zahl der bargeldlosen Transaktionen in den Sommermonaten ist seit 2021 stark gestiegen, wobei insbesondere Twint und Debitkarten an Bedeutung gewinnen
  • Bargeldlose Zahlungsmittel werden zunehmend auch für kleinere Ausgaben genutzt

St.Gallen, 23. Juli 2026. Die Auswertung des Zahlungsverhaltens der Sommermonate Juni, Juli und August über die letzten zehn Jahre zeigt zwei klare Trends: Kundinnen und Kunden von Raiffeisen nutzen heute andere Fremdwährungen als noch vor sieben Jahren. Gleichzeitig werden bargeldlose Zahlungsmittel häufiger genutzt und kommen immer öfter auch bei kleineren Beträgen zum Einsatz.

 

Yen ersetzt norwegische Krone in den Top zehn der meistbestellten Währungen

Die drei beliebtesten Währungen in den Sommermonaten Juni, Juli und August waren von 2021 bis 2025 der Schweizer Franken mit einem Volumen von 13,83 Milliarden Franken, der Euro mit einem Volumen von 2,21 Milliarden Franken und der US-Dollar mit einem Volumen von 33,17 Millionen Franken. Auffällig ist der japanische Yen: Mit einem Volumen von 2,59 Millionen Franken schaffte er es im Zeitraum 2021 bis 2025 in die Top Zehn der meistbestellten Währungen bei Raiffeisen. Die norwegische Krone hingegen, die von 2016 bis 2020 mit einem Volumen von 4,68 Millionen Franken noch Platz acht belegt hatte, gehört im Zeitraum 2021 bis 2025 nicht mehr zu den zehn beliebtesten Währungen. Am stärksten gesunken ist im Vergleichszeitraum 2016 bis 2020 und 2021 bis 2025 die Nachfrage nach der schwedischen Krone (-68 Prozent), der kroatischen Kuna (-61 Prozent) und dem britischen Pfund (-51 Prozent).   

 

Bargeldlose Transaktionen nehmen im Sommer deutlich zu, Durchschnittsbetrag pro Zahlung sinkt

In den Jahren 2022 bis 2025 haben die bargeldlosen Transaktionen in den Sommermonaten von 112,1 Millionen auf 157,2 Millionen zugenommen. Dies entspricht einem Wachstum von 40,2 Prozent. Der stärkste Anstieg zeigt sich dabei zwischen 2022 und 2023. Die Zunahme der Transaktionen betrug damals 16,3 Prozent. Die Anzahl Transaktionen mit Raiffeisen-Twint und Raiffeisen-Debitkarten haben in den Sommermonaten von 2022 bis 2025 stetig zugenommen. Bei den Transaktionen mit Raiffeisen-Twint waren es über diese drei Jahre nahezu 150 Prozent mehr. Bei den Raiffeisen-Debitkarten waren es im Juni 2022 24,7 Millionen Transaktionen, darauf stieg die Anzahl deutlich an auf 31,4 Millionen im Juni 2025, gefolgt von einem leichten Rückgang im August 2025 auf 28,8 Millionen. Die Anzahl Transaktionen mit einer Raiffeisen-Kreditkarte bewegte sich in den drei Sommermonaten von 2022 bis 2025 auf einem stabilen Niveau zwischen 4,0 und 5,1 Millionen.

Die durchschnittlichen Beträge pro Zahlungsmittel (Debit- und Kreditkarte) sind in den Sommermonaten von 2022 bis 2025 gesamthaft rückläufig. Der durchschnittliche Betrag mit der Kreditkarte ist von 73.80 Franken auf 64.00 Franken gesunken, was einer Abnahme von 13 Prozent entspricht. Bei der Debitkarte, dem Zahlungsmittel mit dem höchsten durchschnittlichen Betrag, sank der Betrag von 77.90 Franken auf 63.60 Franken (-18 Prozent). 

 

Tipps fürs Bezahlen auf Reisen

Im Ausland unterscheiden sich Kartenakzeptanz und Zahlungsgewohnheiten teils deutlich, zudem können beim Bargeldbezug oder bei der Währungsumrechnung zusätzliche Gebühren anfallen. Vor der Abreise lohnt sich deshalb ein Blick auf die Bezahlgewohnheiten im Reiseland, die Kartenlimite und allfällige Versicherungsleistungen des Kartenanbieters. Sinnvoll ist eine Kombination aus Debit- und Kreditkarte sowie Bargeld in begrenzter Menge für kleinere Ausgaben. Beim Abheben oder Bezahlen ist die Belastung in Landeswährung meist die bessere Wahl als die direkte Umrechnung in Franken.

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