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Halbjahresabschluss 2022
Erfreuliches erstes Halbjahr für die Raiffeisenbank Weinland
- Die Raiffeisenbank Weinland erzielte im ersten Halbjahr 2022 ein gutes Ergebnis.
- Der Halbjahresgewinn beläuft sich auf 600 Tausend Franken.
- Die Kundenausleihungen stiegen um 30 Millionen Franken auf 965 Millionen Franken.
Andelfingen, Juli 2022. Die Raiffeisenbank Weinland blickt auf ein erfreuliches erstes Halbjahr 2022 zurück. Sie erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Gewinn von 600 Tausend Franken (Vorjahr: 596 Tausend Franken). Bei den Kundenausleihungen verzeichnete die Raiffeisenbank Weinland ein erfreuliches Wachstum von 3,2 Prozent auf 965 Millionen Franken. Die Bilanzsumme betrug per 30. Juni 2022 1,1 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 3 Prozent.
Ertrag entwickelte sich positiv
Das Zinsengeschäft stellt nach wie vor die Haupteinnahmequelle der Raiffeisenbank Weinland dar. Aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds fiel der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft mit 4,8 Millionen Franken gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 (5 Millionen Franken) etwas tiefer aus. Hingegen konnte die Raiffeisenbank Weinland im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 19,5 Prozent auf 894 Tausend Franken steigern. Das Anlagegeschäft entwickelte sich erfreulich. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft fällt mit 302 Tausend Franken (Vorjahr: 237 Tausend Franken) ebenfalls höher aus.
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im ersten Halbjahr nur leicht um 38 Tausend Franken auf 3,7 Millionen Franken. Der Sachaufwand fiel gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent etwas höher aus, während sich der Personalaufwand nahe am Vorjahresniveau (- 0,1 Prozent) bewegte. Die Raiffeisenbank Weinland beschäftigt zurzeit 42 Mitarbeitende. Davon befinden sich 2 Personen in der Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann.
Ausblick auf das zweite Halbjahr
Die Raiffeisenbank Weinland geht von einem weiterhin stabilen Geschäftsgang aus. Die Schweizer Wirtschaft navigiert vergleichsweise ruhig durch das weltweit stürmischere Fahrwasser. Die Ökonomen von Raiffeisen Schweiz gehen deshalb für 2022 zwar von einer Konjunkturverlangsamung aus, rechnen aber immer noch mit einem im Vergleich zu anderen Ländern überdurchschnittlichen BIP-Wachstum von 2,2 Prozent. Die Erholung am Arbeitsmarkt dürfte sich fortsetzen und die Arbeitslosenrate dieses Jahr weiter sinken.