Nachhaltigkeit

Wirtschaft

Beiträge zu einer Kultur der Vielfalt

Aufgrund stabiler demografischer Vorhersagen ist auf dem Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren mit einem signifikanten Rückgang an qualifizierten Arbeitskräften zu rechnen. Deshalb trifft die Unternehmung Raiffeisen seit 2006 gezielt Massnahmen im Thema Diversity zur Sicherung der benötigten Personalkapazitäten. Wir setzten uns ein für die Förderung der Chancengleichheit von Mann und Frau, älteren Arbeitnehmenden, Menschen mit Behinderungen und aus verschiedenen Nationalitäten ein.

Je attraktiver eine Unternehmung ist, desto erfolgreicher wird sie darin sein auch jüngere Arbeitskräfte anzuwerben und ältere Wissensträger im Arbeitsprozess zu behalten.

 

Kontakt

diversity@raiffeisen.ch

Generationenvielfalt

Die Schweiz erlebt – wie Europa allgemein – derzeit einen Prozess der demografisch bedingten Alterung. Wirtschaftlich gesehen beinhaltet diese demografisch bedingte Alterung drei ineinander verwobene Prozesse:

  • Der Arbeitsmarkt muss künftig von weniger und gleichzeitig älteren Erwerbspersonen getragen werden.
  • Der Anteil der Rentner in der Bevölkerung steigt rasch, was unsere Altersvorsorge belastet.
  • Unsere Kunden und Kundinnen gehören der älteren Generation an, was bedeutet, dass unser Unternehmen sich den besonderen Wünschen und Ansprüchen älterer Menschen stellen muss.
     

Folgende Massnahmen haben wir umgesetzt

  • Beitritt zu einem Netzwerk verschiedener Unternehmen, welche sich mit der demografischen Alterung, den wirtschaftlichen Auswirkungen auf Unternehmen und deren Mitarbeitende auseinander setzt
  • Impuls Lebensmitte, ein Workshop zur aktiven Laufbahngestaltung für Mitarbeitende ab 45
  • Vorbereitung auf die 3. Lebensphase, ein Seminar für Mitarbeitende mit ihren Partnern
  • Beteiligung mit zwölf Teams an einer Studie durch die FHNW zum generationenübergreifenden Wissenstransfer (veröffentlicht im HRM-Dossier Nr. 48, ISBN 978-3-908244-78-3)

Familienfreundlichkeit – Gender

Die demografische Entwicklung führt ab ca. 2015 zu einem Fach- und Führungskräftemangel. Zudem ist bekannt, dass gemischte Teams nachhaltigere und innovativere Lösungen erarbeiten. Deshalb intensivieren wir seit 2006 die Bestrebungen den Frauenanteil im Kader zu erhöhen.

Im Thema Gender kennt Raiffeisen zur Zeit zwei Massnahmen. Das 2007 gestartete Mentoringprogramm unterstützt vor allem Frauen in ihrer Karriereplanung/-entwicklung. Zudem unterstützen wir das Programm «Women back to business» der Hochschule St. Gallen aktiv.

Vielfältige Projekte zur Familienfreundlichkeit bei Raiffeisen haben die Attraktivität der Unternehmung erhöht. Auch erleichtern Massnahmen, welche die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen Mitarbeiterinnen Karrieremöglichkeiten zu ergreifen und unterstützen Väter im Wunsch Familienarbeit zu leisten. Das sind bei Raiffeisen zur Zeit:

  • Familienferienwochen
  • Teilzeitarbeitsmodelle
  • garantierte Weiterbeschäftigung nach der Schwangerschaft, bei einem Beschäftigungsgrad von 60 %Jobsharingmodelle auch in der Führung
  • Kinderkrippe Sumsihuus
  • Ruheraum für Schwangere/Stillraum
  • 5 freie Tage zur Kinderbetreuung bei Krankheit des Kindes
  • 15 Tage Vaterschaftsurlaub
  • 6 Monate Mutterschaftsurlaub ab 6-jähriger Anstellung bei Raiffeisen
  • Mitgliedschaft in der Familienplattform Ostschweiz und bei Childecare
  • Gleichstellungscontrolling, ein Netzwerk und Benchmarking-Instrument mit vergleichbaren Organisationen

Das Engagement von Raiffeisen im Thema Gender wird auch von externer Seite her wahrgenommen. So konnte die Unternehmung Raiffeisen ihren Erfahrungsbericht in der 2011 veröffentlichten Broschüre: «Frauen in Führungspositionen: So gelingt» des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO darlegen.

Menschen mit Behinderung

Raiffeisen engagiert sich bei der Stiftung Profil – Arbeit & Handicap. Das ist eine Stiftung der Pro Infirmis Schweiz. Sie fördert die Integration von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt und stärkt deren Stellung im Berufsleben