Energetische Sanierungen leicht gemacht

Gute Architektur ist längst nicht nur noch eine Frage der Ästhetik. Das Thema Energie steht beim Bauen und Umbauen ganz oben auf der Agenda, denn wir können es uns längst nicht mehr leisten, unnötig Ressourcen zu verschwenden. Doch welcher Energieträger eignet sich für das Zuhause? Was ist der Status Quo bei Fenstern? Und worauf ist bei der Dämmung zu achten? Hier einige Highlights.

Fenster & Dämmung

Einen entscheidenden Einfluss auf die Energieeffizienz eines Gebäudes hat die Qualität der Wärmedämmung. Mit der Verbesserung der Gebäudedämmung lassen sich bis zu zwei Drittel des Energieverbrauchs einsparen. Und auch moderne Fenster mit Wärmeschutzisolierverglasung tragen entscheidend dazu bei, den Energieverbrauch zu senken. 

 

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  • Das Holz/Aluminium-Fenster «Ego®SelectionPlus» von EgoKiefer überzeugt mit seiner eleganten Formsprache. Verdeckt liegende Beschläge und flächenbündige Fensterflügel und -rahmen erzeugen innen klare Linien. Die kompromisslose Optik wird durch die verdeckte Entwässerung der Aluminiumschalen und die unsichtbar verschraubten Festverglasungen unterstützt. Die hohe Dichtheit vor Wind, Wasser und Schall sowie Wärmeschutzgläser mit Ug-Werten von bis zu 0,5 W/(m2K) sind weitere überzeugende Pluspunkte. Foto: EgoKiefer
  • Einen Wohnraum, der sich stufenlos ins Freie erstreckt – das ermöglicht die Balkontür «RF1» von 4B. Sie vermindert dank flacher Schwelle Stolperfallen und ist je nach Bausituation sogar rollstuhlgängig. Die «RF1» bietet vorbildliche Wärmedämmung, besten Lärmschutz und umfassende Sicherheit. Das Wechselrahmensystem erlaubt zudem eine besonders effiziente Renovation. Foto: 4B
  • Huber Fenster berät seine Kunden nach ökologischen Kriterien, wobei grosses Gewicht auf die nachhaltige Holznutzung gelegt wird. Mit dem Forst in Winnyzja sowie einem Partnerbetrieb hat die Firma den gesamten Entstehungsprozess bei Eichen-Produkten in eigener Hand. Sogar Holzreste werden als Wärmeenergiequelle für die eigenen Produktionshallen genutzt. Foto: Hansjörg Betschart Architektur Fotografie, Huber Fenster
  • Bei diesem Haus aus dem 15. Jahrhundert haben die Mitarbeiter der Holzmanufaktur Rottweil das rekonstruierte Renaissancefenster einschliesslich der Verglasung und den Beschlägen detailgetreu nachgebaut und an das originale Steingewand angeschlagen. Foto: Matthias Dietiker, Holzmanufraktur Rottweil
  • «Polyroc» von Flumroc ist ein vorgehängtes Fassadensystem mit verputzter Aussenwärmedämmung, das sich besonders für energieeffiziente Sanierungen eignet. Das mehrschichtige System, das sich bis zur äusseren Dämmebene trocken aufbauen lässt, wird mit Konsolen im Untergrund verankert und mit der Flumroc-Dämmplatte 1 oder «Solo» ausgedämmt. Foto: Flumroc
  • Saint-Gobain Isover produziert seine Glaswolle für den Schweizer Markt neu mit CO2-neutraler Energie. Für die Glaswolle werden über 80% rezykliertes Altglas verwendet. Foto: Saint-Gobain Isover
  • Mit der Dämmschalung «Maxi» von Jackon Insulation ist ein neues Produkt für die zuverlässige Dämmung und gleichzeitige Schalung von Deckenrändern auf dem Markt. Foto: Jackon Insulation
  • Bei der Dämmsanierung dieses alten Bauernhauses im Engadin kam der Biotherm Wärmedämmputz von Haga zum Einsatz, ein komplettes biologisches System, das vollumfänglich aus diffusionsoffenen, atmungsaktiven und umweltschonenden Produkten hergestellt wird. Foto: Haga
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    Heizung

    Ob aus der Luft, aus dem Erdreich oder aus dem Wasser – Wärmepumpen überzeugen schon alleine durch ihre Vielfalt an Wärmequellen. Doch auch die Sonnenstrahlen und Holz sollten als Energieträger nicht ausser Acht gelassen werden. 

     

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    • Die Warmwasser-Wärmepumpen «Nuos» von Domotec lassen sich unter Einbezug der Aussenluft, der Zu- und/oder Abluft eines Nebenraums und durch Abwärme (z.B. von einem Tumbler oder des Heizungsraums an sich) betreiben. In Neu- oder Altbauten lassen sich kompakte Warmwasser-Wärmepumpen mit einem Luftkanalsystem ergänzen, das die Zuluft von aussen nutzt. Foto: Domotec
    • Alpha Innotec präsentiert mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe «alira LWAV+» eine der leisesten Monoblock-Wärmepumpen am Markt. Schon unter Volllast für die Umgebung fast nicht mehr hörbar, sorgt ein individuell programmierbarer Silent-Mode für einen noch leiseren Betrieb des invertergesteuerten Modells. Ein umfangreiches Zubehörprogramm sorgt für die perfekte Komplettlösung. Foto: Alpha Innotec
    • Die energieeffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe «Belaria pro» von Hoval setzt auf das natürliche Kältemittel Propan und erfüllt damit auch auf lange Sicht die gesetzlichen Vorgaben. Dank einer Vorlauftemperatur von 70° C ist sie sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen bestehender Heizsysteme einsetzbar und kann neben modernen Fussbodenheizungen auch klassische Radiatoren mit Heizwärme versorgen. Foto: Hoval
    • Der neue «BioWIN2 Hybrid» von Windhager ist die ideale Lösung für den Heizungstausch. Im Normalfall stellt die Wärmepumpe die benötigte Wärme für die Grundlast bereit. An sehr kalten Tagen oder bei höherem Wärmebedarf aktiviert der Hybrid-Manager den Pelletskessel und dieser heizt CO2-neutral zu. Die intelligente Smart-Flow Hydraulik sorgt für ein energieeffizientes Zusammenspiel der beiden Wärmeerzeuger. Foto: Windhager
    • Die quadratischen Solarziegel von Sunstyle werden schuppenartig direkt mit einer passenden Unterkonstruktion auf den Dachunterbau verlegt und tragen dadurch zu einer ästhetischen Gestaltung des Daches bei. Dabei übernehmen die Solarziegel alle Funktionen einer Dachhaut: Dichtigkeit, Festigkeit sowie Langlebigkeit. Und darüber hinaus produzieren sie sauberen Strom. Transparente Dachziegel, die Licht ins Gebäude bringen, sowie stromproduzierende Abschlussziegel vervollständigen das System. Foto: Sunstyle
    • Der Pelletofen «Sono» von Rika kann durch seine geringe Tiefe von weniger als 40 Zentimetern und der Möglichkeit, den Rauchabgang nach oben zu verlegen, besonders dicht an eine Raumwand platziert werden. Trotz der kompakten Bauweise bietet er einen grossen Pelletvorratsbehälter mit automatischer Förderung, eine praktische Kipprost-Entaschung zur Verlängerung der Reinigungsintervalle und ein Touch-Display für komfortable Bedienfunktionen. Ausgestattet mit einer automatischen Regelung der Gebläsedrehzahl je nach Zuluftstrom-Menge, heizt «Sono» besonders energieeffizient und ist dabei mit geringen Emissionen auch sparsam im Verbrauch. Foto: Rika
    • «Aki» von MCZ ist ein wasserführender Pelletofen, mit dem das Wasser der Heizkörper oder der Fussbodenheizung schnell und effizient erhitzt werden kann. Dank seiner geringen Tiefe passt er sogar in kleine Räume. Der besonders grosse Pellettank gewährleistet einen kontinuierlichen Betrieb von mehr als 24 Stunden. Der Ofen, der in zwei Leistungsstufen von 16 kW und 24 kW angeboten wird, funktioniert mit Maestro-Technologie und ist mit doppeltem WLAN versehen, sodass er auch von unterwegs bedient werden kann. Foto: MCZ
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      Gut zu wissen

      Ist Ihre Heizung gegen 10 Jahre oder noch älter?

      Heizungen geben ihren Dienst oft zum ungünstigsten Zeitpunkt auf. Dann heisst es schnell handeln und es fehlt die Zeit für die Evaluation einer neuen, nachhaltigen Heizung. Ist Ihre Heizung gegen 10 Jahre alt oder noch älter, dann sollten Sie jetzt den Ersatz zu planen. Denn Offerten einholen, Fördergelder und Bewilligungen beantragen sowie die Finanzierung sicherstellen, benötigen einen entsprechend langen Vorlauf. Damit Eigenheimbesitzer einfach den für sie optimalen Heizungsersatz finden, haben das Bundesamt für Energie und Energie Schweiz die «Impulsberatung erneuerbar heizen» lanciert. Ihr Impulsberater wird Ihnen auch sagen können, ob allenfalls auch eine Optimierung der Dämmung Ihrer Immobilie empfehlenswert ist. Mehr zur «Impulsberatung erneuerbar heizen».

       

      Öfen & Cheminées

      Dank technischer Raffinessen wie einer hohen Speicherkapazität oder das Nutzen verschiedener Energieträger werden aus Öfen und Cheminées nachhaltige und energetisch sinnvolle Wärmespender, die obendrein noch für eine wohlige Atmosphäre sorgen.

       

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      • Für ein sauber brennendes Feuer sorgen bei «MAX600» von Attika Doppelverglasung, infrarotbeschichtete Feuersichtscheiben und eine energieeffiziente Brennraumtechnik. Individualität bietet er mit der Wahl zwischen sechs Lackfarben, sechs Türgriff-Designs und verschiedenen Türvarianten. Ausserdem kann mit den optionalen Speichermodulen die Abgabe der Wärme verlängert werden. Foto: Attika
      • Der Tonwerk Speicherofen «T-Two Swing» von Tonwerk ist die Essenz langjähriger Erfahrung in ökologischer Heiztechnik, gekoppelt mit elegantem Design. Mit seinen nach hinten geschwungenen Seitenwänden aus gegossenem Stein ist er nicht nur aussergewöhnlich platzsparend, sondern lenkt auch alle Blicke im Raum auf sich. Der Speichereinsatz garantiert einen Wärmespeicher von bis zu sechs Stunden. Foto: Tonwerk
      • Holzpellets oder Holzscheite? Mit den «Duo»-Modellen von Austroflamm muss man sich nicht vor dem Kauf entscheiden, denn die Kombigeräte können sowohl mit Pellets als auch mit Holzscheiten befeuert werden. So wie der «Clou Duo». Er besticht mit seinem angenehmen Pelletfeuer mit Thermostatautomatik und Timerprogrammierung, seinem optionalen Luftverteilermodul und seinem imposanten Scheitholz-Flammenbild. Foto: Astroflamm
      • Der Keramikstein «In.Puls» von Ganz Baukeramik enthält spezielle Schamotte für eine erhöhte Speicherkapazität, wodurch die Wärme stetig über viele Stunden abgegeben wird. Dies sorgt für eine gleichmässige Raumtemperatur und ein angenehmes Raumklima. Zahlreiche Oberflächen und Glasurfarben ermöglichen individuelle Designvarianten, abgebildet ist das Modell «Diamant» mit der Glasur «havanna». Foto: Ganz Baukeramik
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        Mit dem GEAK Plus eine ganzheitliche Modernisierung planen

        Wenn Sie mehrere Sanierungsmassnahmen planen, ist die Erstellung eines GEAK Plus der optimale Weg, damit Kosten und Nutzen im Einklang stehen. Mit dem GEAK Plus erhalten Sie eine solide Entscheidungsgrundlage mit bis zu drei Varianten für ein Massnahmenpaket inklusive der jeweiligen erforderlichen Investitionen, verfügbaren Fördergelder und zukünftigen Kosteneinsparungen. 

        Text: Britta Limper

         

        Ein Beitrag von metermagazin.com für RaiffeisenCasa