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03.08.2018

Plastik – ein gesellschaftliches Problem

Finanzinfo

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Das Problem des Plastikmülls ist nicht neu. Die Intaktheit der Ozeane ist für die Menschheit von lebenswichtiger Bedeutung. Nimmt die Plastikverschmutzung der Weltmeere aber weiter zu, drohen verheerende Umweltkatastrophen. Umfassende Medienberichte sorgen vermehrt dafür, dass dies der Öffentlichkeit bewusst wird.

 

Über 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Dieses kostbare Element zeichnet sich für über die Hälfte der Sauerstoffproduktion verantwortlich und stellt eine wichtige Nahrungsquelle dar. Doch neben zusätzlichen Belastungen wie der globalen Erderwärmung und der Versauerung der Meere wird der stark steigenden Anteil an Plastikpartikeln, dem sogenannten Mikroplastik, zu einem immer grösseren Problem für die Ozeane. Denn Plastikpartikel werden von Fischen und anderen Meeresbewohner direkt oder indirekt aufgenommen und gelangen somit auch in die Nahrung des Menschen. Ein Umdenken auf breiter Front ist also dringend nötig.

 

«Sustainable Plastics Economy»

Der Konsument kann diese prekäre Situation jedoch nicht alleine lösen. Denn auch die Konsumgüterhersteller haben einen massgeblichen Einfluss auf die von uns verwendete Plastikmenge. Genau hier setzt unser Anlagethema einer «Sustainable Plastics Economy» an, bei deren Umsetzung sowohl Konsumgüterhersteller als auch Unternehmen mit alternativen Verpackungsmaterialen und Recyclingmethoden Berücksichtigung finden.

 

Reduktion von Plastikverpackungen als Ziel

Einige Unternehmen haben hinsichtlich der weltweiten Plastikverschmutzung bereits den Ernst der Lage erkannt. Dies zeigte sich spätestens am diesjährigen World Economic Forum (WEF) in Davos: So konnte die Ellen MacArthur Foundation führende Konsumgüterhersteller dazu verpflichten, den Anteil an Plastikverpackungen massgeblich zu reduzieren und bis zum Jahr 2025 den Anteil an recyclefähigen Verpackungsmaterialen auf nahezu 100 Prozent zu erhöhen. Unter anderem dank der Verwendung von ökologischen Verpackungsmaterialien konnten bereits erste Erfolge erzielt werden.

 

Auch die Verpackungsindustrie mit alternativen Verpackungsmaterialien und Unternehmen mit innovativen Recyclingmethoden sind substanzielle Bestandteile der Problemlösung. Wir sind überzeugt, dass Unternehmen, die diese grossen Herausforderungen frühzeitig erkennen und Lösungen anbieten, von dieser Entwicklung in Richtung Plastikreduktion besonders profitieren werden.