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18.08.2023

Zwischenabschluss 2023

Die Raiffeisenbank Niederhelfenschwil blickt auf ein erfreuliches erstes Halbjahr 2023 zurück. Sie erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Gewinn von 0,7 Mio. Franken (Vorjahr: 0,6 Mio. Franken). Während bei den Ausleihungen ein Wachstum von 1,1 Prozent verzeichnet wurde, reduzierten sich die Kundeneinlagen um 3,5 Prozent auf 322,3 Mio. Franken. Die Bilanzsumme betrug per 30. Juni 2023 458,6 Mio. Franken.

 

Hypothekarvolumen leicht angestiegen

Im Hypothekargeschäft behauptete die Raiffeisenbank Niederhelfenschwil im ersten Halbjahr 2023 ihre starke Position. Das Hypothekarvolumen stieg um 0,7 Prozent auf 386,6 Mio. Franken an. Die umfassenden Risiko- und Bonitätsprüfungen sichern das sehr hohe Qualitätsniveau der Portfolios.

 

Ertrag entwickelte sich positiv

Das Zinsengeschäft stellt nach wie vor die Haupteinnahmequelle der Raiffeisenbank Niederhelfenschwil dar. Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft ist mit 2,1 Millionen Franken höher ausgefallen als im Vorjahr (Vorjahr: 1,8 Mio. Franken). Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft fiel im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 leicht um 1,5 Prozent auf 379'055 Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft liegt mit 203'676 Franken etwas unter dem Zwi­schenabschluss des Vorjahres. Dennoch kann die Bank ein erfreuliches Wachstum bei Fondssparplänen und Vermögensver­waltungsmandate verzeichnen. Dieser Zuwachs verringert die Abhängigkeit vom Zinsdifferenzgeschäft.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 0,2 Mio. Franken auf 1,7 Mio. Franken. Treiber ist insbesondere der erhöhte Sachaufwand. Die Raiffeisenbank Niederhelfenschwil beschäftigt zurzeit 16 Mitarbeitende.

 

Ausblick auf das zweite Halbjahr

Die Raiffeisenbank Niederhelfenschwil erwartet auch für das zweite Halbjahr einen stabilen Geschäftsgang. Die Schweizer Wirtschaft navigiert vergleichsweise ruhig durch das weltweit stürmischere Fahrwasser. Die Ökonomen von Raiffeisen Schweiz gehen deshalb für 2023 zwar von einer weiteren Konjunkturverlangsamung aus, rechnen aber immer noch mit einem BIP-Wachstum von rund einem Prozent. Nachdem die SNB im Juni den Leitzins erneut angehoben hat, dürften die Zinsen in der zweiten Jahreshälfte, wenn überhaupt, nur noch moderat ansteigen.