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15.09.2025

Ein Vertriebsleiter, der zuhört – Marvin Weiner im Porträt

Marvin Weiner: Seit über 10 Jahren bei der Raiffeisenbank und nun unser neuer Leiter Vertrieb



Seit dem 1. August 2025 leitet Marvin Weiner den Vertrieb der Raiffeisenbank rechter Zürichsee: Mit über zehn Jahren Erfahrung in der Bank, viel Empathie und einem klaren Blick für strategische Chancen startet er in seine neue Rolle. Im Interview spricht er über seine ersten Wochen, seine Ziele, seinen Führungsstil – und darüber, was ihn als Mensch ausmacht.

 

Wie hast du die ersten Wochen in der neuen Funktion erlebt?

Sehr spannend. Die ersten Wochen waren geprägt von intensiven Einblicken in verschiedenste Bereiche des Bankengeschehens. Besonders schätze ich, dass ich aktuell mein bestehendes Kundenbuch noch weiterführen darf – das ermöglicht mir einen nahtlosen Übergang und gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse für meine neue Rolle. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team die nächsten Schritte zu gestalten und neue Impulse zu setzen.

Was hat dich an dieser Position besonders gereizt?

Mich hat insbesondere die Möglichkeit begeistert, aktiv an der strategischen Weiterentwicklung unserer Raiffeisenbank mitzuwirken. Die Rolle vereint für mich zwei zentrale Aspekte: Einerseits die Förderung und Weiterentwicklung unserer Kolleginnen und Kollegen im Vertrieb – ein Bereich, der mir persönlich sehr am Herzen liegt. Andererseits schätze ich es, weiterhin eine geringe Anzahl von Kundinnen und Kunden betreuen zu dürfen. So bleibe ich nah am Markt und kann wertvolle Erfahrungen direkt in unsere Vertriebsarbeit einbringen.

Was bedeutet dir dieser Karriereschritt persönlich?

Dieser Schritt bedeutet mir sehr viel. Ich bin seit über zehn Jahren Teil der Raiffeisenbank rechter Zürichsee und durfte mich in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickeln – fachlich wie persönlich. Die neue Verantwortung als Leiter Vertrieb ist für mich nicht nur ein beruflicher Meilenstein, sondern auch Ausdruck des Vertrauens, das mir entgegengebracht wird. Es erfüllt mich mit Stolz, diesen Weg innerhalb unserer Bank gehen zu dürfen und aktiv zur Zukunftsgestaltung beizutragen.

Welche Ziele hast du dir für die ersten 100 Tage gesetzt?

Mein wichtigstes Ziel ist es, zuzuhören. Ich möchte mit möglichst vielen Mitarbeitenden persönliche Gespräche führen, um ihre Perspektiven, Herausforderungen und Bedürfnisse besser zu verstehen. So kann ich gezielt dort ansetzen, wo es wirklich relevant ist und meinen Beitrag leisten, um gemeinsam weiterzukommen.

Wie würdest du deinen Führungsstil beschreiben?

Ich würde meinen Führungsstil als empathisch und unterstützend beschreiben. Mir ist es wichtig, als Vorbild voranzugehen und für mein Team präsent zu sein, sowohl fachlich als auch menschlich.

Was willst du im Vertrieb bewegen?

Wir sind bereits auf einem sehr guten Weg, aber es gibt noch Potenzial, insbesondere bei der Nutzung unserer Bankensoftware, der strukturierten Potenzialabklärung und einem einheitlichen Auftritt nach aussen. Mein Ziel ist es, diese Bereiche gezielt weiterzuentwickeln.

Wo siehst du die grössten Chancen und Herausforderungen der Raiffeisenbank rechter Zürichsee?

Unsere grösste Chance liegt in unserem exklusiven Geschäftskreis – ein Privileg, das wir noch stärker nutzen sollten, um unsere Position weiter auszubauen. Die grösste Herausforderung sehe ich darin, dass alle Mitarbeitenden mitziehen. Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir nachhaltig erfolgreich sein.

Was ist deine Vertriebssuperkraft?

Meine Superkraft ist meine tiefe Verbundenheit zur Raiffeisenbank. Ich habe bisher ausschliesslich hier gearbeitet und kenne den Frontbereich in all seinen Facetten. Diese Erfahrung erlaubt es mir, die Herausforderungen und Chancen unserer Mitarbeitenden sehr genau zu verstehen und mit viel Empathie zu begleiten.

Du warst zuvor Geschäftsstellenleiter in Männedorf – was nimmst du aus dieser Zeit mit?

Die Vielfalt! Kein Tag war wie der andere und genau das hat den Reiz ausgemacht. Auch wenn es mal hektisch wurde, konnte ich den Workload gut selbst steuern und Prioritäten setzen.

Wie sehr wirst du den direkten Kundenkontakt durch Beratungsgespräche vermissen?

Vermutlich weniger als gedacht, denn ich darf weiterhin einige Kunden betreuen. Zudem werde ich auch künftig punktuell an Beratungsgesprächen auf den verschiedenen Geschäftsstellen teilnehmen. So bleibe ich nah am Geschehen.

Gibt es einen besonderen Moment, der dir in Erinnerung bleibt?

Mein Start hier in Männedorf vor über drei Jahren. Ich wurde von den Mitarbeitenden herzlich willkommen geheissen und habe stets grosse Unterstützung erfahren, sei es bei der Einarbeitung oder des Auftritts ausserhalb der Geschäftsstelle. Beispielsweise im Gewerbeverein Uetikon am See, wo ich mittlerweile auch im Vorstand bin. Das war sehr schön.

 

Persönlich

Was motiviert dich?

Ganz klar: meine Familie. Ich bin stolzer Papi von zwei kleinen Kindern – Rowan (2) und Gaia (5 Monate). Da meine Frau aktuell im Mutterschaftsurlaub ist, geniessen wir die gemeinsame Zeit als Familie besonders intensiv.

Wie schaltest du nach einem intensiven Tag ab?

Unter der Woche ist das gar nicht so einfach. Aber am Wochenende hilft ein gutes Essen und ein Glas Wein – vorausgesetzt, die Kinder schlafen. Lacht.
 

Was macht dich als Mensch aus?

Ich würde sagen: Gewissenhaftigkeit und Empathie. Ich höre zu, nehme wahr und handle mit Verantwortung.

Wenn du nicht im Vertrieb wärst – welcher Beruf hätte dich sonst interessiert?

Ich habe mal als Koch geschnuppert – aber nach einem halben Tag Rüebli schälen war klar: Das wird nichts. Lacht. Zum Glück hat mich der Weg zur Bank geführt.