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03.06.2026

Openair neu gedacht: Wie Coda die Szene aufmischt

Coda Openair

Stimmungsvolle Momentaufnahme aus dem Herz des Coda Openair


Was als kleine Partys im Freundeskreis begann, ist heute ein Event mit klarer Haltung: Statt auf grosse Namen setzt das Coda Openair auf Atmosphäre, Detail und ein stimmiges Gesamterlebnis und bringt damit frischen Wind in die Schweizer Openair-Szene. Seit diesem Jahr begleiten wir den Event als Partner und setzen damit bewusst auf Qualität statt Masse.

Am Samstag, 11. Juli 2026, geht das Coda Openair in die zweite Runde. Was einst auf einer Dachterrasse seinen Anfang nahm, sprengte schon bald den privaten Rahmen. Hinter Coda stehen mit den Zwillingen Beni und Chris Dangel sowie Nick Knecht drei Veranstalter aus Küsnacht, die seit rund sechs Jahren gemeinsam Events im elektronischen Musikbereich organisieren.
Daraus entwickelte sich mit dem Label «Flucht» eine feste Grösse der Zürcher Eventszene, die für ein breites Spektrum an Veranstaltungen steht – von Clubevents über Nightshows bis hin zu Partys.

Von der Flucht zum Ankommen

«Die Idee hinter «Flucht» war es, für einen Moment dem Alltag zu entkommen und Räume zu schaffen, in denen Musik, Atmosphäre und Begegnungen in den Vordergrund rücken», sagt Beni Dangel.

«Mit dem Schritt zum eigenen Openair verschiebt sich dieser Gedanke: Unter dem Namen «Coda» entsteht ein Format, das nicht mehr das Entfliehen ins Zentrum stellt, sondern das bewusste Ankommen – ein Ort, der Energie bündelt, Menschen verbindet und mehr ist als nur Kulisse. Der Name ist dabei Programm: «Coda» steht für «Chasing Our Dance Awakening» und beschreibt den Moment, in dem alles zusammenkommt», so Dangel weiter.
 

Zwei Frauen Blicken zur Bühne

Die Bühne im Blick, den Moment im Gefühl


Kein Standard-Openair

Was folgt, ist kein klassischer Event, sondern ein Konzept mit klarer Handschrift. Im Zentrum steht die Wirkung vor Ort. Das Zusammenspiel von Raum, Musik und Publikum. «Qualität, Atmosphäre und das Gesamterlebnis geben die Richtung vor», sagt Nick Knecht.

Im Zentrum stehen jene Aspekte, die bei vielen Events oft zu kurz kommen: Details, Gestaltung, Inszenierung. Licht, Materialien, Begrünung, Wege und Rückzugsorte.

Und trotzdem setzen sie dieses Jahr einen gezielten Akzent: mit einem eigens entwickelten Highlight. Über sechs Monate hinweg geplant und umgesetzt, ist an der Bühne etwas entstanden, das bewusst auf Wiedererkennung ausgelegt ist. Was genau dahintersteckt, verraten die beiden Veranstalter vorerst nicht. Nur so viel: «Es soll im Kopf bleiben – etwas Vergleichbares hat es auf keinem Openair bisher gegeben», so Knecht.

Ein Erlebnis, das funktioniert

Wer am Coda Openair ankommt, merkt schnell, dass hier vieles anders läuft. Wege sind kurz, Abläufe klar, die Stimmung offen. Es ist intensiv, aber nie chaotisch, laut und zugleich zugänglich. Genau darin liegt die Idee: kein Nebeneinander einzelner Programmpunkte, sondern eine durchdachte Gesamtkomposition, bei der sich von der Ankunft bis zum letzten Track alles ineinanderfügt.

Zwischen Newcomern und Erfahrung

Als Headliner steht dieses Jahr DJ Tennis auf dem Programm. Der 56-jährige gebürtige Italiener gehört seit Jahrzehnten zur internationalen Szene und wurde bewusst als erfahrener Gegenpol gewählt, der unterschiedliche Generationen anspricht. Ebenfalls als Headliner stehen zwei der Köpfe hinter Coda selbst an den Decks: die Dangel Twins. Beni und Chris, beide 26, haben sich in den letzten Jahren weit über die Schweizer Szene hinaus einen Namen gemacht. Sie spielten Shows im In- und Ausland, von Ibiza über Mykonos bis nach Dubai. In der Schweiz zählen sie längst zu den festen Grössen und standen bereits mit Acts wie Black Coffee, Solomun oder Joseph Capriati auf der Bühne.

Gleichzeitig setzt Coda bewusst auf Newcomer und gibt frischen Talenten Raum. An Potenzial mangelt es nicht. Die Schweiz zählt laut Beni Dangel zu den Ländern mit einer der höchsten DJ-Dichten weltweit. Weitere Acts werden in den kommenden Wochen angekündigt.

Warum wir Coda unterstützen

Seit diesem Jahr sind wir als Partner Teil des Coda Openair. Eine bewusste Wahl für ein Format, das neue Impulse in der Region setzt. Für uns bedeutet das, lokale Kultur zu stärken, aufstrebende Künstler zu begleiten und Engagement dort zu zeigen, wo Qualität entsteht und weitergetragen wird – genau darin liegt die Stärke von Coda.