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Fokusthemen

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Unsere Experten stellen Ihnen eine Auswahl an Anlagethemen zur Verfügung, die Wahl der Themen liegt aber ganz bei Ihnen – worauf setzen Sie?

 

Robotics – Evolution durch smarte Maschinen

Während die ersten Industrieroboter vor rund 20 Jahren noch klobige Ungetüme waren, sind sie heute mit filigranster Technik ausgestattet und erlauben dank modernster Softwaretechnologie und künstlicher Intelligenz den Vorstoss in immer neue Sphären. Die Ära der Robotik hat bereits begonnen und eröffnet spannende Chancen für Anlegerinnen und Anleger.

Robotics – Evolution durch smarte Maschinen

Der stahlgewordene Traum für Unternehmen schuftet unermüdlich und mit höchster Präzision. Besonders im industriellen Sektor ist das Potenzial enorm. Gemäss der PwC-Studie «Impact for Automation» werden 45% aller Fabrikarbeiten im Jahre 2040 automatisiert erledigt. Das Einsatzgebiet von Robotern ist allerdings nicht auf die Industrie beschränkt. Auch im Verkehr, im Restaurant, im Spital oder sogar zu Hause werden sie uns wertvolle Dienste erweisen.

 

Automatisierung ist Trumpf

Metallindustrie, Autobranche, Chemieindustrie – Unternehmen aus verschiedensten Branchen investieren bedeutende Summen in die Robotik. Handlungsdruck üben unter anderem hohe Lohnausgaben und ein unerbittlicher Konkurrenzkampf aus. Wer es verpasst, die Effizienz hochzuschrauben, kann die Lichter in der Fabrik bald endgültig löschen.

 

Zusammenarbeit mit dem Menschen

Bisher führten Maschinen in einer weitgehend menschenleeren Umgebung einen komplizierten, bis ins Detail durchchoreografierten Prozess aus – gesteuert durch eine Programmierung. ABB hat mit dem Industrieroboter «YuMi» die nächste Evolutionsstufe erklommen. Er verfügt über flexible Hände, Teilezuführungssysteme, kamerabasierte Teileortung und modernste Robotersteuerung. Damit ist er in der Lage, in Montageprozessen mit Menschen Hand in Hand zusammenzuarbeiten. Noch ist der Co-Bot-Markt klein. Wir schätzen aber, dass er in den nächsten zehn Jahren ein beeindruckendes Wachstum verzeichnen wird.

 

Grosses Potenzial auch bei Servicerobotern

Roboter finden sich aber nicht nur in den Produktionshallen von Industrieunternehmen. Auch zu Hause nehmen sie uns teils mühsame Aufgaben ab. Neben den bereits populären Staubsaugerrobotern pflegen vermehrt selbständig agierende Rasenmäher das Grün vor dem Haus oder es kleben kleine Apparate an den Fenstern und sorgen für klare Sicht. Mit weiteren technologischen Fortschritten und dem flächendeckenden Einzug des «Internet of Things» (IoT) wird die Consumer-Robotik noch viel stärker Einzug in unsere Haushalte finden.

 

Roboter als Jobvernichter?

Roboter werden – wie jede Revolution – Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Die Angst geht um, dass ganze Berufsbilder verschwinden und Jobs von Robotern übernommen werden. Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass der Fortschritt auch stets neue Berufe kreiert. Wer hätte vor 30 Jahren den Beruf der Influencerin oder des Datenspezialisten vorausgesehen? Nichtsdestotrotz wird es zumindest kurz- und mittelfristig nicht nur Gewinner geben. Im Falle eines starken Beschäftigungsabbaus stehen bereits Lösungen wie beispielsweise die Besteuerung von Robotern zur Debatte. Eines steht fest: Die Robotertechnik wirkt disruptiv und reiht sich so in die Riege anderer technologiegetriebener Veränderungsprozesse ein.

 

Der Zeitpunkt für einen Einstieg ist günstig

Das Wachstumspotenzial der Robotik ist für Anleger interessant. Allerdings ist unklar, wie die Gesellschaft mit Robotern umgehen wird. Zudem ist der Markt noch jung und stark in Bewegung. Neue Firmen werden mit innovativen Lösungen hinzukommen, andere werden ihre Versprechen nicht einlösen können. Doch der Markt ist reif und vielseitig genug für ein diversifiziertes Engagement. Wir setzen darum auf einen aktiven Investment-Ansatz, um mit höchster Flexibilität reagieren zu können – für weniger Risiken und mehr Chancen.

 

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Futura Green Energy – Nachhaltige Energie im Fokus

Der weltweite Energiebedarf steigt weltweit weiter an. Um die Deckung der Nachfrage zu gewährleisten und politischen Bestrebungen in Bezug auf den Klimawandel gerecht zu werden, stehen erneuerbare Energien stärker denn je im Fokus.

Futura Green Energy

Die Entwicklung des Stromverbrauchs kennt «fast» nur eine Richtung – nach oben. So steigt der prognostizierte globale Energieverbrauch von rund 19‘000 TWh (Terawattstunden) im Jahr 2012 auf rund 37‘000 TWh im Jahr 2050, was einem Anstieg von über 90 Prozent gleichkommt. Nebst einem leicht steigenden generellen Bedarf sind es vor allem auch die Klimatisierung und die immer mehr an Relevanz gewinnenden Elektrofahrzeuge, die längerfristig den Energieverbrauch ansteigen lassen. Ein Blick auf die geografisch unterschiedliche Entwicklung des Energiebedarfs lässt erkennen, dass insbesondere Schwellenländer, vor allem geprägt von China und Indien, und deren wirtschaftliche und demografische Expansion ein entscheidender Wachstumstreiber beim globalen Stromverbrauch sind.

 

Anteil nachhaltig produzierter Energie wächst

Die Deckung des hohen Energieverbrauchs setzt einen enormen Ausbau der Energiekapazitäten voraus. So dürften diese bis im Jahr 2050 auf ein Niveau von über 20‘000 GW (Gigawatt) ausgebaut werden, was einem Zuwachs von über 13‘000 GW im Jahr 2019 gleichkommt. Der Anteil von erneuerbaren Energien an der Energiegewinnung, zu welchen Solar, Wind- wie auch Wasserkraft gezählt werden, dürfte gemäss Prognosen im selben Zeitraum auf rund 69% ansteigen. Bereits bis in das Jahr 2030 dürften Solar- und Windenergie rund 37% des weltweiten Stroms liefern (Anteil 2019: 17%), für die kommenden dreissig Jahre wird sogar mit einer Verzehnfachung der Stromerzeugung aus diesen Quellen gerechnet, insbesondere befeuert durch niedrigere Kosten.

Erfolgte im Jahr 2019 noch rund 62% der Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Erdgas, so dominieren zukünftig die umweltfreundlicheren Alternativen. Der Anteil fossiler Energieträger an der Stromerzeugung dürfte sich im Laufe der Zeit weiter reduzieren und im Jahr 2050 nur noch rund 24% ausmachen.

 

Grosser Investitionsbedarf

Der erwähnte Ausbau der Energiekapazitäten erfordert gewaltige Investitionen. Bis 2050 dürften rund 15.1 Billionen US-Dollar in neue Stromkapazitäten investiert werden, wovon 92% auf die Erzeugungskapazität entfallen und 8% auf die Speicherung. Ungefähr 11 Billionen US-Dollar oder 73% dieser Summe fliessen in erneuerbare Energien, wovon Windkraft mit 5.9 Billionen bzw. Photovoltaik mit 4.2 Billionen US-Dollar den Grossteil ausmachen. Auf den asiatisch-pazifischen Raum entfallen rund 45% der prognostizierten Investitionen. Die europäischen und amerikanischen Investitionen belaufen sich auf rund 2.2 Billionen bzw. 2.4 Billionen US-Dollar. Effizienzsteigerungen, die Optimierung der Speichermöglichkeiten sowie der Ausbau der Infrastruktur sind ebenfalls zentrale Strategien. So dürften sich Umwandlungsverluste durch den Ausbau erneuerbarer Energien mit einer höheren Energieeffizienz massgeblich reduzieren lassen, während der generelle Verbrauch durch die Einführung effizienterer Produkte, insbesondere im Immobilienbereich, stark beeinflusst werden kann.

Ein wesentlicher Treiber hinter sämtlichen genannten Trends bildet die Veränderung der Rahmenbedingungen, und dies auf unterschiedlichen politischen Ebenen. Der europäische Green-Deal, welcher die Klimaneutralität der EU bis im Jahr 2050 zum Ziel hat, ist nur ein zu nennendes Beispiel, welches die zukünftige Entwicklung im Bereich der Energiegewinnung stark beeinflusst.

 

Nachhaltiger und diversifizierter Index

Das Fokusthema wird durch ein Tracker-Zertifikat auf den «Futura Green Energy-Index» umgesetzt und bietet die Möglichkeit, um von den Entwicklungen rund um den Themenbereich zu profitieren. Der diversifizierte Index investiert primär in Unternehmen aus unterschiedlichen Sub-Sektoren der Bereiche Energie und Versorgung. Die Selektion ist auf Titel beschränkt, die auf Basis einer unabhängigen Nachhaltigkeitsanalyse als investierbar gelten.

 

 

eSports – Weit mehr als nur eine Spielerei

Früher eine belächelte Nerd-Nische, heute ein weltumspannender Markt mit Umsätzen in Milliardenhöhe: Willkommen in der Welt des eSports. Diese neue Form des Sports begeistert weltweit Millionen und wächst unaufhaltsam weiter.

Fokusthema eSports

Ausgestattet mit Controllern und flinken Händen treten im eSports Profis in Wettkämpfen gegeneinander an. Die Intel Extreme Masters 2018, ein fünftägiges Event, lockte rund 169'000 Fans an. Die Zuschauerzahlen liegen teilweise deutlich über jenen, welche weltbekannte Ligen traditioneller Sportarten verzeichnen. So ziehen die eSports-Veranstaltungen mehr Publikum in den Bann als dies die berühmte Hockey- oder Baseball-Liga in den USA vermag. Die Anzahl Menschen, die – vor allem online über Streaming-Plattformen – regelmässig professionellen Gamern zuschauen, wird auf weltweit über 400 Millionen geschätzt. Tendenz steigend.

 

Marken wollen auch mitspielen

Millennials sind bei Werbetreibenden eine begehrte Zielgruppe. Insbesondere junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren sind mit Werbebotschaften schwierig zu erreichen. Traditionelles Fernsehen und TV-Werbung kennen sie kaum mehr und im digitalen Raum schirmen sie sich mit Ad-Blockern ab. Mit eSports geht für Unternehmen eine Türe auf, um diese Zielgruppe anzusprechen. Das Sponsoring, die Vermarktung und Veranstaltung von Events dürfte darum ein weiterer Umsatztreiber der eSports-Branche werden.

 

eSports als Breitensport

Doch das grosse Geld wird nicht mit Menschen gemacht, die den Profis gebannt zuschauen, sondern mit denjenigen, die unterwegs oder zu Hause spielen – also den Amateur-Sportlern. Seit einigen Jahren werden auch in Zentraleuropa immer mehr Breitensportvereine gegründet, deren Mitglieder an Wettbewerben teilnehmen.

Als eines der weltweit am häufigsten gespielten Games zählt Fortnite. 350 Millionen Gamerinnen und Gamer sind regelmässig online, um sich mit anderen Pixelschlachten zu liefern. Das Spiel ist für jeden User kostenlos zugänglich. Mit sogenannten «In-Game»-Käufen können sich Spieler ihrem Avatar einen individuellen Look verpassen, ohne dabei einen Vorteil im Spiel zu haben. So kreieren die Gameproduzenten nicht nur einzelne Games, sondern ganze Plattformen, um verschiedene Wünsche der Gamer zu erfüllen und gleichzeitig die eigenen Kassen klingeln zu lassen. Laut dem Marktforschungsunternehmen Newzoo wurden 2020 weltweit rund 160 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert, was einer Steigerung von 9.3% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

 

Breit abgestütztes Portfolio

Das Portfolio besteht aus Titeln von Unternehmen, die in den Bereichen Softwareproduktion, Broadcast/Streaming und Game-Equipment tätig sind. Im Hinblick auf die Global Quality Achiever-Methodik stellen wir sicher, dass die Unternehmen in Bezug auf ihre finanziellen Bedingungen zum Qualitätssegment gehören. Die Auswahl durch unsere Anlageexperten wird anhand von quantitativen und qualitativen Kriterien getroffen. Nicht zuletzt beobachten wir auch die Gaming-Community, deren Meinung und Reviews einen erheblichen Einfluss auf Unternehmen im Bereich eSports und Gaming hat.

 

 

Digitalisierung – Der Wandel geht weiter

Mit technologischem Vorsprung und neuen Serviceangeboten stellen sich innovative, dynamische Unternehmen erfolgreich den sich ändernden Anforderungen der Verbraucher. Die Neuen setzen etablierte Marktteilnehmer häufig unter grossen Druck.

Digitalisierung – Der Wandel geht weiter

Disruption ist keineswegs eine Erscheinung der Neuzeit. Neue Maschinen oder Techniken haben seit jeher das Alte, das Langsame, das Mühsame abgelöst. So teilen das Telegramm, die Analogfotografie und Videotheken dasselbe Schicksal.

 

Digitalisierung als Verstärker

In der digitalen Welt erfolgt eine Disruption viel schneller und grundlegender als früher. Zudem befinden wir uns in der Anfangsphase erheblicher technologischer Veränderungen in vielen Sektoren der Wirtschaft. Diese beiden Faktoren machen die Disruption zu einem langfristigen Trend, der neue Märkte öffnet, Bestehendes aufbricht und die Funktionsweise der Weltwirtschaft verändert. Von fahrerlosen Autos über das Gesundheitswesen bis hin zur Reisebranche haben Investoren sowie Konsumenten einen grossen Wandel in der Art und Weise erlebt, wie die Welt Geschäfte macht.

 

Oftmals übersehen, bis es zu spät ist

Disruptoren sind invasive, innovative und schnelllebige Unternehmen, die sich auf die Entwicklung neuer Technologien, Produkte oder Dienstleistungen konzentrieren. Das bekannteste Beispiel ist Amazon als Disruptor aller Geschäfte, die es berührt. Dabei erfolgt die Disruption eines Unternehmens oder eines Marktes nicht sofort. Vielmehr ist es ein Prozess. Zu Beginn sind die Konkurrenzunternehmen klein und ungefährlich und werden von den etablierten Unternehmen meist viel zu spät als solche wahrgenommen.

 

Stören, zerstören, neu erschaffen

Neueinsteiger wie Airbnb, Uber, Dropbox oder Spotify haben auf die neuen Anforderungen der globalen Verbraucher reagiert und mit relativ einfachen Technologien ganze Branchen empfindlich gestört. Ihr Wachstum wurde durch mehrere Faktoren, wie der exponentiellen Zunahme der weltweiten Internet-User, der Zunahme offener, digital vernetzter Plattformen und vor allem durch die globale Skalierbarkeit, begünstigt.

 

Die grössten Disruptoren: Millennials

War es früher die Nachkriegsgeneration, die sogenannten Babyboomer, welche die Konsumtrends bestimmten, sind es heute zunehmend die Millennials. Weltweit machen Millennials ca. 27% der Bevölkerung aus. Ohne die experimentierfreudigen und digital versierten jungen Erwachsenen hätte der Durchbruch von Unternehmen wie Uber, Amazon oder Netflix wohl noch lange auf sich warten lassen.

 

Von Familien beeinflusste Unternehmen schneiden an der Börse tendenziell besser ab als der breite Markt – das zeigt eine historische Betrachtung. Eine Analyse fördert drei Schlüsselfaktoren zu Tage, die bei genauerer Betrachtung eng zusammenhängen:

  1. Die gewichtige Stimme der Familie: Als Grossaktionärin kann die Familie sicherstellen, dass das Management auf lange Sicht die Interessen der Eigentümer vertritt. Anders gesagt, die Strategie und deren Umsetzung sind im Einklang.
  2. Langfristige Unternehmensstrategie: Von Familien beeinflusste Unternehmen sind weniger anfällig für kurzfristige Denkmuster, wie es bei Firmen mit stärker fragmentierten Aktionärsgruppen der Fall sein kann. Diese können schnell nervös werden, wenn sich längerfristige Investitionen negativ auf kurzfristige Erträge auswirken.
  3. Starke Bindung an das Kerngeschäft: In der Unternehmung tätige Familienmitglieder zeigen eine starke Bindung zum Kerngeschäft. Sie neigen dazu, die Firma nicht zu sehr zu verzetteln, und scheuen davor zurück, in weniger vertraute Geschäftsfelder einzusteigen. Gewinne werden eher reinvestiert.

 

Nutzniesser der Digitalisierung

Die Strategie des Fondsmanagements besteht darin, aktiv Unternehmen auszuwählen, die vom schnellen technologischen Fortschritt, dem demographischen Wandel und von veränderten Verbraucherpräferenzen profitieren und so neue Märkte und Kundengruppen ansprechen.

 

 

Entrepreneurs – Umsichtiges Agieren zahlt sich aus

Familienunternehmen machen je nach Definition rund einen Drittel der börsennotierten Unternehmen in Europa und den USA aus – und dies unterschätzt noch ihre Bedeutung für die Gesamtwirtschaft. Die Aktien zahlreicher familiengeführter Unternehmen gelangen gar nicht an die Börse sondern verbleiben, zum Teil über Generationen, im Besitz der Familie. Eine Investition in Familienunternehmen ist in der historischen Betrachtung für Anleger jedoch sehr interessant.

Entrepreneurs – Umsichtiges Agieren zahlt sich aus

 

Chancen überwiegen

Doch keine Medaille ohne Kehrseite. Wenn die sich die Eigentümer in Machtkämpfe verstricken oder Konflikte um den Generationenwechsel aufflammen, kann ein Familienunternehmen auch ins Straucheln kommen. Und eine starke Bindung ans Kerngeschäft wird zum Klumpenrisiko, wenn dieses Geschäftsfeld kriselt. Solches ist aber stets auf einzelne Firmen beschränkt. Ein breit gestreutes Engagement erlaubt eine Diversifikation dieses Risikos.

Ganzheitlich betrachtet sind die wesentlichen Merkmale, die einen nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens ermöglichen, in Familienunternehmen häufig über Generationen hinweg fest verankert. Diese Erkenntnis kann spannende Investitionsmöglichkeiten eröffnen – weltweit und branchenunabhängig.

 

Gründerfamilien am Ruder

Das Portfolio besteht aus Titeln von Familienunternehmen weltweit, bei denen die Gründerfamilien mindestens 15% des Stimmrechts besitzen und Kontrolle oder massgeblichen Einfluss auf die Geschäftsausrichtung und die langfristige Strategie haben.

 

 

Dividenden – Unentbehrlicher Renditebestandteil

Anleger von Aktien kennen die Situation: Auf ein starkes Jahr mit fulminanter Kursentwicklung kann ein durchzogenes Jahr folgen, ja vielleicht sogar mit einer negativen Kursentwicklung. Freud und Leid liegen an den Aktienmärkten oftmals nahe beieinander. Deshalb sind stabile Ertragsquellen wie Dividenden von grosser Bedeutung für Anleger.

Dividenden – Unentbehrlicher Renditebestandteil

Es gibt Unternehmen, die schnell wachsen, mit spektakulären Innovationen Schlagzeilen produzieren und – kaum weht im Markt ein etwas rauerer Wind – unsanft auf dem Boden der Realität landen. Und es gibt die anderen, die einfach einen guten Job machen, seit Jahrzehnten: Dividenden-Highflyer zeichnen sich durch ein beständiges Geschäftsmodell und eine nachhaltige Geschäftsentwicklung aus. Sie betreiben ein umsichtiges Risikomanagement und orientieren sich an den Regeln der guten Unternehmensführung. Typisch auch: Sie sind in defensiven Märkten tätig. Produkte wie beispielsweise Strom, Medikamente, Nahrungsmittel, Waschpulver oder Kosmetikartikel sind immer gefragt.

 

Häufig regelmässige Dividendenausschüttungen

Zum Kreis der Klassenbesten zählen Unternehmen, die über mehrere Jahre ohne Unterbruch Dividenden ausgeschüttet haben. Wohlgemerkt unter Einbehaltung angemessener Reserven und Eigenmitteln für die Finanzierung ihres Geschäfts. Die Konstanz und Kontinuität der guten Unternehmensführung spiegeln sich in den Aktienkursen wider: Der Aktienwert ist meist weniger volatil als andere globale Indizes und somit berechenbarer. Ausserdem zeigt die Geschichte, dass Dividendenaktien die Turbulenzen globaler Finanzkrisen besser überstehen. So brachen ihre Kurse 2008 zwar ebenfalls stark ein, aber immerhin deutlich weniger als die des S&P 500. Und auch während der Corona-Krise anfangs 2020 sind die Kursverluste von robusten Dividendentiteln weniger stark als von globalen Indizes.

 

Keine Spielwiese für Spekulation

Dividendenstrategien sind von Natur aus langfristig. Sie werfen meistens eine hohe Rendite ab, wenn die Dividenden laufend in die Titel reinvestiert werden. Allerdings gilt es zu bedenken, dass nichts unmöglich ist. Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Übergangsphase. Unsere Expertinnen und Experten verfolgen deshalb die Geschäftsentwicklung unserer Dividendenlieblinge genau und behalten die Risikofaktoren im Auge.

 

 

Schweizer Aktien – Heimvorteil nutzen

Der Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich durch eine Kombination von Eigenschaften aus, die ihn für Anleger attraktiv macht: Die breit diversifizierte Wirtschaftsstruktur, solide Finanzen, eine hohe Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sowie ein hervorragendes Bildungssystem bilden das Fundament für einen langfristigen Erfolg.

Schweizer Aktien – Heimvorteil nutzen

Als solide Basis für ein Aktieninvestment wünscht man sich eine breite Auswahl an zuverlässig geführten Unternehmen, die in vielversprechenden Branchen tätig sind. Eine solche Basis sollte eine angemessene Diversifikation zulassen, ansprechende Renditen bieten und den Zugang zu internationalen Wachstumsmärkten ermöglichen. Als Spiegelung der innovativen und weltweit vernetzten Schweizer Volkswirtschaft bietet der hiesige Aktienmarkt genau das.

 

Das Schweizer Erfolgsmodell

Eine Tradition hochstehender Corporate Governance und institutioneller Stabilität steht am Anfang. Damit sind nicht nur die einzelnen Firmen gemeint, sondern die breiten Rahmenbedingungen. Die Schweizer Politik ist nicht eben für den grossen Wurf oder den überraschenden Richtungswechsel bekannt. Die Gerichte arbeiten unaufgeregt und zuverlässig. Hohe Transparenz und geringe Korruption gehen dabei Hand in Hand.

Daraus ergibt sich das Fundament, auf dem Konzerne wachsen und ihre Geschäfte auch im Ausland auf- und ausbauen können. Ein starkes Bildungswesen und eine hohe Lebensqualität bringen neue Talente, Nachwuchs und Zuzügler, heute der wichtigste Produktionsfaktor überhaupt. Dies hat unterschiedlichen Branchen – Finanzen, Pharma, Präzisionsindustrie – in Sachen Know-how, Unternehmensführung oder Forschung zur Weltklasse verholfen. Das ermöglicht nachhaltige Gewinne und felsenfeste Bilanzen.

 

Unser Vorteil

Raiffeisen blickt im Heimmarkt auf eine lange Tradition und tiefe Verankerung zurück. Aufgrund der genossenschaftlichen Struktur ist Raiffeisen direkt mit den Eigentümer vernetzt, was uns erlaubt die aktuelle Stimmung am Markt ohne Hindernisse zu verstehen. Auf der anderen Seite legen wir als Genossenschaft einen grossen Wert auf nachhaltiges Wirtschaften für unsere Kunden und weitere Anspruchsgruppen. Im Thema «Schweizer Aktien» bieten wir die Möglichkeit, an der nachhaltigen Entwicklung des Schweizer Markts zu partizipieren. Dabei halten wir uns an die folgenden Prinzipien:

  • Direkte Investition in solide und langfristig ausgerichtete Schweizer Unternehmen
  • Strukturierter Anlageprozess basierend auf quantitativen und qualitativen Kriterien
  • Aktive Titelselektion strebt eine bessere Performance als der Gesamtmarkt an
  • Systematische Überwachung der Unternehmensergebnisse und operativen Geschäftstätigkeit

Eine Konzentration auf den Schweizer Markt bedeutet keinen Rückzug in eine behütete Alpenfestung. Vielmehr bietet er eine solide Basis, um an den Chancen der Weltwirtschaft teilzuhaben. Genau diese internationale Ausrichtung und die breite Palette an vertretenen Sektoren und Weltkonzernen ermöglichen ein diversifiziertes und aktives Engagement – und zwar mit verlässlich und nachhaltig geführten Firmen.

 

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Risiken von Themeninvestitionen an Finanzmärkten

Investitionen in spezifische Themen auf den internationalen Finanzmärkten sind mit Risiken verbunden. Kurs, Wert und Ertrag einer Anlage, insbesondere in ein spezielles Thema, hängen unter anderem von der wirtschaftlichen Entwicklung, der globalen Beachtung des Themas an den internationalen Finanzmärkten und dem Kurs der zugrundeliegenden Wertpapiere ab.

Als Rio-Inklusivleistung werden mögliche Folgen eines Ausfalls des Finanzprodukts (Emittentenrisiko) aktiv vermindert. Das heisst: Im Falle einer Insolvenz des Wertpapier-Herausgebers (Emittent) dient ein zuvor bei einer unabhängigen Drittpartei (SIX Securities Services) hinterlegtes Pfand als Sicherheit und deckt die Verpflichtungen gegenüber Ihnen als Anleger ab.