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Generalversammlung Raiffeisenbank Region Haslital-Brienz
«Alle Traktanden gutgeheissen»
Die knapp 300 anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Region Haslital-Brienz haben an der Generalversammlung vom
11. April 2024 allen traktandierten Geschäften einstimmig zugestimmt. Die Versammlung in der Sporthalle Innertkirchen beschloss unter anderem eine Totalrevision der Statuten und eine Erhöhung des Anteilscheinzinses von 2,5% auf 3,5%. Die Verwaltungsratspräsidentin Regula Kuhn und der Bankleiter Hermann Marti unterstrichen wiederholt die wichtige Rolle und Funktion einer kleinen lokalen Bank in Zeiten von wirtschaftlichen Unsicherheiten.
Erfolgreiches 2023
Die Verantwortlichen der Bank durften den Genossenschaftsmitgliedern ein sehr gutes Jahresergebnis präsentieren. Alle Geschäftsbereiche haben in einem Umfeld von steigenden Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheiten zugelegt. Dies führte gegenüber dem Vorjahr zu einem 5% höheren Reingewinn von 680’688 Franken. Der Bankleiter Hermann Marti unterstrich während der Präsentation der Zahlen, dass die Mehreinnahmen aus dem Kundengeschäft mit den Ausleihungen vollumfänglich in Form von Sparzinsen an die Kundinnen und Kunden weitergegeben und damit das genossenschaftliche Versprechen eingelöst wurden. Nebst höheren Geschäftsvolumina hat auch die Zinswende zu diesem guten Ergebnis beigetragen. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 4,8 Millionen Franken auf 594 Millionen Franken erhöht. Zusammen mit dem Depotvolumen verwaltet die Bank anvertraute Kundengelder von mehr als 543 Millionen Franken. Mit dem guten Ergebnis des vergangenen Jahres kann die Bank wie in den Vorjahren die Reserven aufstocken. Mit anrechenbaren Eigenmitteln von mehr als 55 Millionen Franken und einem Eigenkapital von
22,1 Millionen Franken ist die Bank überdurchschnittlich gut kapitalisiert.
Viel Geld für die Region
Auch im vergangenen Jahr hat die Bank mit dem Generalversammlungs-Fonds viel an die Region zurückgeben können. Mehr als 100'000 Franken konnten in Form von Spenden, Vergabungen und Sponsorings ausbezahlt werden. Die Verwaltungsratspräsidentin stellte unter anderem das Zirkusprojekt der Schule Innertkirchen vor, welches auch dank der finanziellen Unterstützung der Bank realisiert werden konnte. Dem anwesenden Schulleiter Berti Kübler konnten im persönlichen Interview durch Markus Fuchs interessante Hintergrundinformationen zu diesem pädagogisch wertvollen Projekt entlockt werden. Anwesend war auch der Kranzschwinger Reto Thöni aus Innertkirchen und hatte interessante Details zu seinen Saisonvorbereitungen zu berichten. Er wird seit einem Jahr von der Bank gesponsert und ist nebst Eric Wyler und Luca Lubasch einer von drei lokalen Nachwuchs-Sportlern, die dank dem Athleten-Pool der Bank auf ihrem Weg an die Spitze unterstützt werden können.
Auch die Genossenschafterinnen und Genossenschafter kamen nicht zu kurz: der Verwaltungsrat beantragte eine Verzinsung der Anteilscheine mit 3,5%, was die Anwesenden einstimmig gutgeheissen haben.
Modernisierung der Statuten
Mit der Statutenrevision 2024, welche die zweite Etappe einer umfassenden Revision dieser Satzung war, hat sich die Bank nachhaltig auf die Zukunft ausgerichtet. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Öffnung der Mitgliedschaft, der verstärkte Kundenfokus aufgrund gestiegener Mobilität und Digitalisierung der Kundschaft, die Erweiterung der Geschäftstätigkeit sowie die Stärkung der verantwortungsvollen Unternehmensführung. So wurde beispielsweise eine Amtszeitbeschränkung von 16 Jahren und eine Altersgrenze von 70 Jahren für die Mitglieder des Verwaltungsrates eingeführt. Die Totalrevision der Statuten wurde von den anwesenden Mitgliedern diskussionslos und einstimmig angenommen.
Kranzschwinger Reto Thöni aus Innertkirchen im Gespräch mit dem stellvertretenden Bankleiter Markus Fuchs.
Die Verwaltungsratspräsidentin Regula Kuhn führte souverän durch die Versammlung.