QR-Rechnung für Unternehmen und Vereine
QR-Rechnungen vereinfachen Ihren Zahlungsverkehr spürbar. Ob im E-Banking, am Postschalter oder in der Buchhaltungssoftware: Alle Zahlungsdaten sind in einem QR-Code integriert und lassen sich automatisch verarbeiten.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Zahlungseingänge automatisiert erfassen
- Zahlungsprozesse effizient steuern
- Kosten und Aufwand deutlich reduzieren
- Rechnungen flexibel versenden und empfangen
- Debitoren transparent zuordnen
Was ist eine QR-Rechnung und wie funktioniert sie?
Die QR-Rechnung – auch QR-Einzahlungsschein genannt – ist der aktuelle Standard im Schweizer Zahlungsverkehr. Sie ersetzt die roten und orangen Einzahlungsscheine und ermöglicht es Ihnen, Zahlungen digital, sicher und effizient abzuwickeln.
Jede QR-Rechnung enthält alle relevanten Zahlungsinformationen in einem maschinenlesbaren QR-Code. Dieser lässt sich im E-Banking oder per App ganz einfach scannen.
QR – was ist das eigentlich?
Ein zentraler Bestandteil einer QR-Rechnung ist die QR-Referenz: Sie besteht aus 26 Zahlen und endet mit einer Prüfziffer, die nach dem Modulo-10-Verfahren berechnet wird. Die QR-Referenz funktioniert nur zusammen mit einer QR-IBAN. Zusätzlich können Sie bis zu 140 Zeichen als unstrukturierte Mitteilung ergänzen – zum Beispiel für interne Hinweise oder ergänzende Angaben zur Zahlung.
QR-Rechnungen erstellen – so geht’s
QR-Rechnungen können Sie direkt bei Ihrer Raiffeisenbank bestellen. Alternativ nutzen Sie eine passende Software und drucken Ihre Rechnungen mit unserem QR-Rechnungs-Generator selbst.
Unsere Empfehlungen für Vereine: ClubDesk.
Unser Tipp: Mit eBill sind Sie noch effizienter
Setzen Sie bei der Rechnungsstellung auf eBill. Damit sparen Sie Zeit, reduzieren den manuellen Aufwand und senken Ihre Kosten.
QR-Rechnungen bezahlen – so geht’s
QR-Rechnungen bezahlen Sie über alle gängigen Kanäle: im E-Banking, per Mobile Banking, mit einem Vergütungsauftrag oder direkt am Bank- bzw. Postschalter. Der integrierte Swiss QR-Code macht die Zahlung besonders einfach: scannen, prüfen, freigeben.
Daueraufträge einrichten
Auch Daueraufträge lassen sich wie gewohnt auf Basis der QR-Rechnung erfassen und ausführen.Zahlungen über Ihre Software
Nutzen Sie eine Buchhaltungs- oder ERP-Software? Dann richten Sie Ihre Zahlungsvorlagen direkt auf Basis der QR-Rechnung ein und bezahlen wie gewohnt über Ihr System.Noch einfacher mit eBill
Mit eBill erhalten Sie Ihre Rechnungen direkt im E-Banking, also dort, wo Sie sie auch bezahlen. Kein Papier, keine E-Mails. Stattdessen: Mit wenigen Klicks prüfen und freigeben. Und Sie behalten jederzeit die volle Kontrolle.Häufige Fragen
Welche Ausführungen gibt es?
Je nach Anwendungsfall stehen vier Varianten der QR-Rechnung zur Wahl:
- QR-Rechnung mit QR-IBAN: Ideal für Zahlungen in Schweizer Franken mit strukturierter Referenz. Sie sorgt dafür, dass bei jeder Zahlung eine QR-Referenz zwingend erfasst wird. So bleibt die Verarbeitung Ihrer Zahlungseingänge effizient und zuverlässig. Der Unterschied zur normalen IBAN liegt in der sogenannten QR-IID – einer speziellen Kennung für das Institut. Diese macht die QR-IBAN eindeutig erkennbar.
Beispiel QR-IBAN mit QR-IID: CH12 3080 8001 2345 6789 0
Beispiel IBAN mit IID: CH21 8080 8 001 2345 6789 0 - IBAN ohne Referenz: Geeignet für Zahlungen in Schweizer Franken ohne strukturierte Referenz. Sie können unstrukturierte Mitteilungen mit bis zu 140 Zeichen erfassen – zum Beispiel Verwendungszwecke oder Kundennummern.
- IBAN mit Creditor Reference (ISO 11649): Diese Variante eignet sich für internationale Rechnungen mit strukturierter Referenz. Damit ordnen Sie Zahlungseingänge automatisch zu und verarbeiten sie effizient – ganz ohne manuellen Aufwand. Der Unterschied zur QR-Referenz ist, dass die Berechnung einer anderen mathematischen Logik folgt. Ausserdem können Sie die IBAN mit Creditor Reference im internationalen Zahlungsverkehr einsetzen, während die QR-Referenz auf den Franken-Zahlungsraum (Schweiz und Liechtenstein) beschränkt ist.
- Multiple QR-IBAN: Mit Multiple QR-IBAN erhalten Unternehmen mehrere QR-IBAN, die alle einer zentralen IBAN zugeordnet sind. Das bietet Ihnen besonders dann Vorteile, wenn verschiedene Geschäftsbereiche oder Abteilungen eigene Rechnungen stellen, die Zahlungen aber auf einem gemeinsamen Konto eingehen sollen. Jede QR-IBAN lässt sich klar einer Business-Einheit zuordnen. So behalten Sie jederzeit den Überblick und können Zahlungseingänge automatisch auswerten.
Kann ich eine QR-Rechnung frei gestalten?
Rechnungen zu gestalten, ist grundsätzlich möglich. Wichtig ist: Die Vorgaben aus dem Style Guide QR-Rechnung. sowie die Schweizer Implementation Guidelines QR-Rechnung sind verbindlich. Sie sorgen dafür, dass Ihre Rechnung korrekt verarbeitet werden kann.
Wie komme ich zu QR-Einzahlungsscheinen?
Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder erstellen Sie Ihre Einzahlungsscheine selbst digital mit Ihrer Software oder über den QR-Rechnungs-Generator. Oder Sie bestellen vorgedruckte QR-Einzahlungsscheine direkt bei Ihrer Raiffeisenbank.
Wo finde ich meine QR-IBAN-Nummer?
Ihre QR-IBAN erhalten Sie direkt von Ihrer Raiffeisenbank. Sie ist in Ihrem E-Banking ersichtlich und wird Ihnen auch schriftlich bestätigt. Bei Fragen unterstützt Sie Ihre Raiffeisenbank gerne.
Welche Voraussetzungen muss eine QR-Rechnung erfüllen?
Damit Ihre QR-Rechnung korrekt verarbeitet wird – digital oder auf Papier – müssen Sie bestimmte formale Vorgaben einhalten. Diese gewährleisten, dass die Zahlung eindeutige zugeordnet wird.
Grundlagen einer QR-Rechnung:
- Zulässige Währungen sind CHF oder EUR.
- Zahlteil und Empfangsschein müssen klar getrennt und korrekt positioniert sein.
- Gedruckte Rechnungen benötigen eine Perforation zwischen Rechnung und Zahlteil.
- Der Empfangsschein ist immer links neben dem Swiss QR-Code platziert.
Obligatorische Informationen auf einer QR-Rechnung:
- IBAN oder QR-IBAN des Zahlungsempfängers
- Betrag und Währung
- Angaben zum Rechnungssteller und Zahler
- Referenz (QR-Referenz oder Creditor Reference)
- Optional: Zusatzinformationen (max. 140 Zeichen)
Änderungen ab dem 22. November 2025:
- Geben Sie die Adressen von Zahler und Rechnungssteller strukturiert an. (z. B. getrennt nach Name, Strasse, PLZ, Ort, Land).
- Die QR-Referenz darf nur mit QR-IBAN verwendet werden (27 Stellen).
- Für internationale Zahlungen nutzen Sie den Creditor Reference nach ISO 11649.
Wichtig zu wissen: Die QR-Referenz darf nur mit einer QR-IBAN verwendet werden (27 Stellen lang). Für internationale Zahlungen nutzen Sie die Creditor Reference (ISO 11649).
Für Details zu den verschiedenen Varianten der QR-Rechnung siehe Abschnitt: «Welche Ausführungen gibt es?»
Wie kann ich eine QR-Rechnung prüfen?
Bevor Sie QR-Rechnungen verschicken, lohnt es sich, die Angaben und den QR-Code zu überprüfen. So stellen Sie sicher, dass alles korrekt aufgebaut ist und Zahlungen reibungslos verarbeitet werden. Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:
1. QR-Code mit der Raiffeisen MobileSCAN App prüfen
Mit der kostenlosen Raiffeisen MobileSCAN App scannen Sie den Swiss QR-Code mit Ihrem Smartphone. Das Ergebnis wird sofort angezeigt – bei Fehlern erhalten Sie ein Protokoll zur Weitergabe an Ihre Softwareanbieter.
So geht’s:
- App herunterladen und öffnen
- Zahnradsymbol oben rechts anwählen
- Nach unten scrollen und «Test-Modus starten» wählen
- QR-Code einscannen
2. QR-Codes über SIX validieren
Auf der Validierungsplattform von SIX können Sie Bilddateien oder Textdaten hochladen. Die Plattform analysiert den QR-Code und liefert ein detailliertes Prüfergebnis. Das ist besonders praktiscch, wenn Sie mehrere QR-Rechnungen auf einmal testen möchten.
3. Positionierung mit Rasterblatt prüfen
Nutzen Sie das offizielle Rasterblatt von Payment Standards, um die Platzierung des QR-Codes sowie die Abstände und Schnittkanten zu kontrollieren – insbesondere bei gedruckten Zahlteilen.
4. QR-Rechnung im Selbsttest verwenden
Sie möchten sicherstellen, dass die Rechnung in Ihrer eigenen Buchhaltung korrekt verarbeitet wird? Dann stellen Sie sich selbst eine Testrechnung aus und prüfen, ob der Zahlungseingang korrekt verbucht wird.
- QR-Rechnung mit QR-IBAN: Ideal für Zahlungen in Schweizer Franken mit strukturierter Referenz. Sie sorgt dafür, dass bei jeder Zahlung eine QR-Referenz zwingend erfasst wird. So bleibt die Verarbeitung Ihrer Zahlungseingänge effizient und zuverlässig. Der Unterschied zur normalen IBAN liegt in der sogenannten QR-IID – einer speziellen Kennung für das Institut. Diese macht die QR-IBAN eindeutig erkennbar.
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