E-Trucks statt Diesellastwagen – dank Leasing

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Die Zgraggen Holding in Schattdorf (UR) treibt die Nachhaltigkeit in ihrem Transportgeschäft voran: Im Fuhrpark des Familienbetriebs stehen bereits drei Elektrolastwagen. Doch die Fahrzeuge kosten fünfmal mehr als Diesellastwagen. Um die Trucks zu finanzieren, setzt das Unternehmen auf Investitionsgüterleasing. Mit einem Rahmenvertrag läuft die Abwicklung einfach und schnell.

 

So viel CO2 wie möglich einsparen 

Rund um Schattdorf ragen die Berggipfel auf: der Rophaien, der Bälmeten, der Gitschen. Mehr als ein Drittel der Urner Gemeinde besteht zudem aus Wald. «In einem solchen Umfeld setzt man automatisch auf Nachhaltigkeit», sagt Simon Zgraggen, CEO der Zgraggen Holding. Das Credo der Firma: So viel CO2 einsparen wie möglich.

Die Nachhaltigkeitsstrategie des Familienunternehmens reicht bis ins Geschäftsmodell: Die Tochter Oeko Energie betreibet drei Holzheizwerke in der Zentralschweiz. Damit versorgt sie zirka 4`000 Haushalte und 150 Unternehmen mit CO2-neutraler  Fernwärme, unter anderem das Tourismusresort Andermatt. Doch Zgraggen geht noch weiter. Aktuell baut das Unternehmen in Schattdorf einen Energiepark mit Photovoltaikanlagen und einer Holzgasanlage. Damit wird die Umgebung künftig auch mit Ökostrom beliefert.

 

Eigener Ökostrom powert E-Trucks

Die Zgraggen Holding will aber auch ihren eigenen, steigenden Bedarf an Ökostrom decken. Der Grund für den höheren Verbrauch: Auch in der Transportsparte des Unternehmens, Zgraggen Transport, soll der CO2-Ausstoss reduziert werden – durch den Einsatz von E-Trucks. Bereits drei solcher Elektrolastwagen stehen derzeit im Einsatz, zwei Sattelschlepper und ein Milchtankfahrzeug. «Damit sparen wir jährlich rund 280 Tonnen CO2», fasst Zgraggen den Effekt in Zahlen.

 

Für Leasing braucht es keine Sicherheiten

Die Investition in Elektrolastwagen ist allerdings teuer. «Ein Fahrzeug kostet über eine Million Franken – fünf Mal mehr als ein Dieselfahrzeug», wird Zgraggen konkret. Um die E-Trucks überhaupt kaufen zu können, war der Unternehmer auf Fremdkapital angewiesen. Sein Mittel der Wahl: Investitionsgüterleasing. «Bei dieser Finanzierungsform braucht es keine Sicherheiten, da der Leasinggeber bis zum Ende der Laufzeit Eigentümer bleibt», erklärt er. «Das ist ein grosser Vorteil gegenüber einem konventionellen Kredit.»

 

«Dank Investitionsgüterleasing konnten wir die Nachhaltigkeit im Transportgeschäft überhaupt vorantreiben.»

Simon Zgraggen, CEO Zgraggen Holding 

 

Leasingpartnerin von Zgraggen ist Raiffeisen Schweiz. Firmenkundenberater Walter Stöckli fügt an: «Das Unternehmen kann die vorhandenen Sicherheiten dazu verwenden, Dinge zu finanzieren, die nicht leasingfähig sind – zum Beispiel fest verbaute Anlagen oder Gebäude.»

 

 

Leasing-Rahmenvertrag spart Aufwand und Zeit

Damit das Leasing der E-Lastwagen für Zgraggen möglichst einfach läuft, hat Stöckli eine Leasing-Rahmenlimite eingerichtet. «Solche Limiten eignen sich insbesondere für Unternehmen, die regelmässig ins Anlagevermögen investieren», erklärt der Raiffeisen-Leasingspezialist der Region Zentralschweiz. Der Meccano: Die Bank prüft die Bonität für einen Betrag, der um einiges höher ist als die konkret geplante Investition. Bei jeder weiteren Anschaffung innerhalb des festgelegten Rahmens entfällt dann die Kreditprüfung. Stöckli: «Dadurch können Unternehmen schnell und unkompliziert neue Objekte kaufen, quasi von heute auf morgen.»

 

«Mit dem Leasing-Rahmenvertrag können Unternehmen schnell und unkompliziert neue Objekte kaufen, quasi von heute auf morgen.»

Walter Stöckli, Leasingspezialist Raiffeisen Schweiz, Region Zentralschweiz 

 

Simon Zgraggen erspart der Leasing-Rahmenvertrag viel Aufwand und Zeit. «Wir müssen nicht jedes Mal die Geschäftsunterlagen einschicken und ein Vorgespräch führen», sagt der Unternehmer. «Die Leasing-Rahmenlimite ist eine grosse Erleichterung – und wurde uns bei Raiffeisen zum ersten Mal angeboten.» Zgraggen schätzt die Flexibilität seiner Leasingpartnerin: «Über die Limite können wir auch andere Objekte finanzieren», erklärt er. «Ausserdem gibt uns Raiffeisen acht statt der vielerorts üblichen fünf Jahre Finanzierungsdauer. Das hilft uns sehr, da die monatliche finanzielle Belastung dadurch geringer wird.» Massgeschneidertes Investitionsgüterleasing verleiht der Nachhaltigkeit bei Zgraggen also Schub – buchstäblich.

 

Investitionsgüterleasing: Weshalb mit Raiffeisen

Aus diesen drei Gründen arbeitet Simon Zgraggen, CEO der Zgraggen Holding, im Investitionsgüterleasing mit Raiffeisen zusammen:

  1. «Raiffeisen ist sehr konkurrenzfähig: Die Leasing-Konditionen sind für uns absolut interessant.»
  2. «Obwohl wir kein Grossunternehmen sind, haben wir eine fixe Ansprechperson, die uns und unsere Bedürfnisse gut kennt. Bei Raiffeisen setzt man sich mit dem Unternehmen und dessen Geschäft auseinander. Ich erlebe die Bank als sehr kompetent
  3. «Raiffeisen legt Wert auf persönliche, offene Kommunikation, Regionalität und nachhaltige Lösungen. Das deckt sich stark mit unseren Werten.»
Zgraggen Holding

Zgraggen Holding

Die Zgraggen Holding mit Sitz in Schattdorf (UR) hat drei Standbeine: Energie, Transport und Dienstleistungen für die Forst- und Landwirtschaft. Sie betreibt drei Holzheizkraftwerke in der Zentralschweiz, transportiert Raufutter, Milch oder Verpackungsmaterial für die Lebensmittelindustrie und produziert Energieholz. Das Unternehmen entstand vor 70 Jahren aus einem Landwirtschaftsbetrieb und umfasst heute mehrere Firmen. Insgesamt beschäftigt Zgraggen 52 Mitarbeitende.