Mit Investitionsgüter-Leasing flexibel bleiben

Investitionsspielraum durch Maschinen-Leasing

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«Leasen statt kaufen» lautet das Gebot der Stunde. Immer mehr Unternehmen leasen ihre Maschinen, anstatt sie zu kaufen. Dadurch, dass die Kosten monatlich über einen längeren Zeitraum anfallen, können sie realistisch budgetieren und die liquiden Mittel für die Entwicklung ihres Geschäfts einsetzen.

 

Wie viele Schweizer Unternehmen nutzen Leasing?

Die Studie «Leasing for Growth» (PDF, 989KB) der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der BAK Basel Economics AG zeigt, dass Leasing immer beliebter wird: Bereits 36 Prozent der Schweizer Unternehmen nutzen Leasing als Finanzierungsinstrument und 6,5 Prozent aller Unternehmensinvestitionen in der Schweiz werden geleast. Gemäss dem Schweizerischen Leasingverband SLV betrug 2019 der Buchwert aller laufenden gewerblichen Leasingverträge 14 Milliarden Franken. Insgesamt leasten Schweizer Unternehmen neue Güter von über 6 Milliarden Franken. 37 % des Neugeschäftsvolumens stammt dabei aus der Industrie.

Marc Hintermeister, Leiter Leasing bei Raiffeisen, bestätigt den Trend: Immer mehr Unternehmen treten an Raiffeisen heran, um mobile Investitionsgüter wie IT-Anlagen, ganze Fertigungsstrassen oder Medizinische Geräte über Leasing zu finanzieren, um ihre liquiden Mittel für die Entwicklung des Geschäfts zur Verfügung zu haben. Durch die Automatisierung ist der Investitionsbedarf laut Hintermeister gestiegen: «Viele KMU müssen in ihren Betrieb investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das betrifft sowohl das Biotech-Unternehmen, das hochpräzise Roboter in der Produktion einsetzt, als auch den Landwirt, der mit einem Melkroboter seine Produktivität steigert.»

Maschinen leasen statt kaufen

Maschinen-Leasing eröffnet Unternehmen einen flexiblen Investitionsspielraum, senkt Kapitalkosten und schont die Liquidität.

Maschinen-Leasing als alternative Finanzierungsmöglichkeit

Um die für das Unternehmen passende Lösung zu finden, bespricht der Bankberater mit dem Kunden die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten. Leasing ist laut Hintermeister eine attraktive Alternative zum Kontokorrentkredit oder zu einem Festdarlehen – um die Eigenmittel sowie die Kreditlimiten (Verschuldungskapazität) des Unternehmens dank Berücksichtigung der zugrundeliegenden Objektdeckung zu schonen. Raiffeisen bietet Leasing ab einem Volumen von 15'000 Schweizer Franken.

Interessiert? Sprechen Sie mit Ihrem Firmenkunden-Berater oder nutzen Sie unser Kontaktformular für eine unverbindliche Investitionsberatung.

Für welche Unternehmen lohnt sich Maschinen-Leasing?

Das Investitionsgüter-Leasing lohnt sich für alle Unternehmen, die in teure Maschinen und Geräte investieren, aber ihre Liquidität schonen oder die vorhandenen Eigenmittel für weitere strategische Vorhaben einsetzen möchten. Speziell interessant ist Leasing für Betriebe mit dem Bedarf nach kalkulierbaren Aufwendungen über den Finanzierungszeitraum.

 

Für wen eignet sich Leasing nicht?

Hintermeister erklärt: «Ein Unternehmen in der Start-Phase tut sich oft schwer mit einer Verpflichtung über mehrere Jahre oder den notwendigen Sicherheiten. Denn die Leasingraten müssen auch bei schlechtem Geschäftsgang an die Bank gezahlt werden. Das Unternehmen kann das Leasingobjekt zwar während der Laufzeit zurückgeben, muss aber mit Rücktrittskosten rechnen.»

 

Und was passiert, wenn das Leasingobjekt Schaden nimmt?

Laut Hintermeister verlangt jede Schweizer Leasinggesellschaft standardmässig eine genügende Versicherungsdeckung über die gesamte Vertragslaufzeit. Sollte ein geleastes Objekt Totalschaden erleiden, bezahlt die Versicherung den Schaden direkt an die Leasinggesellschaft. Ein allfälliger Überschuss aus der Leasingfinanzierung wird dem Kunden zurückbezahlt.

 

Wie funktioniert Maschinen-Leasing?

Vom Lastwagen über den 3D-Drucker bis zur Universaldrehmaschine kann man heute praktisch alles an Maschinen leasen. Der Leasinggeber (in der Regel eine Bank) beschafft und finanziert ein Leasingobjekt (z.B. ein Nutzfahrzeug oder eine Maschine) und überlässt dieses dem Leasingnehmer (Unternehmen) gegen ein vereinbartes Leasingentgelt zur Nutzung über eine festgesetzte Laufzeit. Im Unterschied zum Verkauf wird der Leasingnehmer nicht rechtlicher Eigentümer des Leasingobjekts. Er muss aber während der Leasingdauer für den Unterhalt des Leasingobjekts selber aufkommen und das Risiko absichern. Nach dem Ablauf des Vertrags kann ein Unternehmen das Leasingobjekt entweder zu einem vorher festgelegten Preis kaufen oder den vereinbarten Restwert verlängern.

Eine weitere Form des Leasings ist das Vendor-Leasing. Dabei bieten Händler ihren Kunden Investitionsgüter im Leasingmodell an. Mit diesem Zusatzservice in Kooperation mit Raiffeisen profitieren sowohl Sie wie auch Ihre Kunden. Anhand unseres Kundenbeispiels für Simmler Baumaschinen erfahren Sie, wie das in der Praxis funktioniert.