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Rebalancing: Vermögen steuern

Ihr Portfolio entwickelt sich – aber bleibt es auch im Gleichgewicht? Ein Rebalancing sorgt dafür, dass ihr Portfolio nicht aus dem Lot gerät und weiterhin ihrem Risikoprofil entspricht. Ein kleiner Schritt mit grosser Wirkung für langfristigen Anlageerfolg.

16.12.2025

Was Sie wissen müssen

Eine klar definierte Anlagestrategie ist die Grundlage für jede Investition.

 

Durch ein Rebalancing behalten Sie Ihre gewünschte Diversifikation und Risikoverteilung bei.

 

Behalten Sie die Kosten im Blick: Ein Rebalancing kann Transaktionsgebühren oder Steuern auslösen.

Wichtige Fakten zu Rebalancing

Nur wer weiss, wohin er will, kann auch Kurs halten – selbst wenn die Märkte turbulent sind. Nach diesem Grundsatz bildet eine klar definierte Anlagestrategie die Basis jeder langfristig erfolgreichen Investition. Damit diese Strategie über Jahre hinweg wirksam bleibt, sind Rebalancings essentiell – also die regelmässige Nachjustierung Ihres Portfolios. 

Wichtig: Ohne regelmässige Korrektur kann sich ein Portfolio ungewollt in eine riskantere – oder weniger ertragreiche – Richtung verschieben.

Erfahren Sie im Video, wie Sie Rebalancing effizient umsetzen:

Erfolg braucht Kontrolle – auch in guten Zeiten

Stellen Sie sich vor, Ihr Portfolio wächst innerhalb eines Jahres um 7 Prozent. Ein schöner Erfolg – aber auch ein guter Zeitpunkt, um die Zusammensetzung Ihrer Anlagen zu überprüfen. Denn durch das Wachstum kann sich die Gewichtung einzelner Positionen verschieben. 

Steigt der Wert einer Aktie überdurchschnittlich stark an, nimmt diese – zu Lasten von Titeln mit schwächerem Wachstum – künftig mehr Raum im Portfolio ein. Mit dieser Veränderung in Ihrer Vermögensallokation kann sich auch Ihr Portfoliorisiko verändert haben, weil beispielsweise stabilisierende Titel wie Obligationen nun einen geringeren Anteil haben.  

Um Ihre Vermögensallokation beizubehalten und damit Ihrer Risikostrategie treu zu bleiben, ist es wichtig, auf Veränderungen zu reagieren. Das heisst: Sie verkaufen einen Teil der neu übervertretenen Position und kaufen mit den frei gewordenen Mitteln neue Anteile anderer Positionen hinzu. Ein solches Rebalancing bringt Ihr Portfolio wieder zurück auf die Strategie– und Sie schützen sich davor, ungewollt ein höheres Risiko einzugehen.

So nehmen Sie ein Rebalancing vor 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – doch viele scheuen den Aufwand. Die eigene Anlagestrategie zu überprüfen, erscheint oft kompliziert. Mit einem klaren Plan gelingt ein Rebalancing aber ganz einfach. Achten Sie dafür auf folgende Punkte:

Rebalancing durch den Profi oder den Algorithmus

Als Anlegerin oder Anleger müssen Sie sich nicht zwingend selber um das Rebalancing kümmern. So eröffnet Ihnen ein Vermögensverwaltungsmandat die Möglichkeit, Ihr Portfolio mitzubestimmen – die Marktbeobachtung und die Portfolio-Anpassungen übernimmt jedoch die Vermögensverwaltung für Sie. Auch die Investition in aktiv verwaltete Fonds beinhaltet ein professionelles Rebalancing. Hier können Sie das gewählte Portfolio zwar nicht mitbestimmen, dafür wird diese Art des Anlegens bereits für kleine Geldbeträge angeboten. Eine andere kostengünstige Option, die gleichzeitig mehr Individualität zulässt, ist der «Robo-Advisor». Diese komplett digitale Anlagelösung erstellt mit einigen Klicks ein Angebot, das zu Ihren Bedürfnissen passt – dabei können Sie zusätzlich noch einzelne Fokusthemen selber wählen. Basierend auf Algorithmen findet das Rebalancing Ihres Portfolios dann automatisch statt. 

Häufige Fragen zu Rebalancing

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

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