5 Tipps für Einsteigerinnen und Einsteiger bei der Anlagewahl
1. Vielfalt kennen: Aktien, Obligationen, Immobilien, Rohstoffe oder Geldmarktinstrumente – jede Anlageklasse hat eigene Chancen und Risiken. Wer ihre Charakteristika versteht, kann sein Portfolio gezielt diversifizieren und das Risiko den eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen anpassen.
2. Anlageklassen diversifizieren: Durch die Kombination verschiedener Anlageklassen kann das Gesamtrisiko verringert werden. Schwächelt eine Anlageklasse wie Aktien, können andere wie Gold an Wert zulegen und so das Portfolio stabilisieren.
3. Branchen diversifizieren: Auch innerhalb einer Anlageklasse können Branchen oder Unternehmen unterschiedlich oder sogar gegensätzlich (negativ korreliert) auf dieselbe Marktentwicklung reagieren. Enthält ein Portfolio beispielsweise gleichzeitig Aktien von Ölkonzernen und Fluggesellschaften, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass es sowohl für fallende als auch für steigende Ölpreise gewappnet ist.
4. Liquidität berücksichtigen: Manche Anlageklassen, etwa Immobilienfonds, lassen sich nicht täglich verkaufen – sie sind im Fachjargon nicht sehr liquide. Wichtig ist: Der Portfolio-Aufbau muss zur persönlichen Lebenssituation passen.
5. Expertentipps einholen: Die Wahl des richtigen Mixes der Anlageklassen und der einzelnen Finanzinstrumente ist nicht leicht, weil viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Wer zum ersten Mal investiert, sollte sich beraten oder die Geldanlage über ein Vermögensverwaltungsmandat von Expertinnen und Experten managen lassen. Vorschläge zum Einstieg geben auch digitale Tools, die basierend auf Algorithmen Empfehlungen aussprechen.