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Anlageklassen: Optionen für ein diversifiziertes Portfolio

Aktien, Obligationen, Immobilien oder Gold – jede Anlageklasse hat eigene Stärken und Risiken. Wer versteht, wie die verschiedenen Anlagen funktionieren und sich in unterschiedlichen Wirtschaftsphasen verhalten, kann sein Vermögen gezielt strukturieren und breit gestreut investieren.

15.12.2025

Was Sie wissen müssen

Jede Anlageklasse hat Eigenschaften, die sich je nach Anlageziel mehr oder weniger gut eignen. 

 

Der richtige Mix machts aus. Nutzen Sie die Vielfalt zur Diversifikation Ihres Portfolios. 

 

Gewichten Sie die Anlageklassen stärker, die zu Ihren Zielen passen.

Wichtige Fakten zu Anlageklassen 

Anlageklassen sind Gruppen von Finanzanlagen, die ähnliche Eigenschaften, Renditechancen und Risiken aufweisen. Sie bilden das Fundament für die Strukturierung eines Portfolios und helfen dabei, Geld strategisch verteilt zu investieren. Jede Anlageklasse reagiert unterschiedlich auf wirtschaftliche Entwicklungen. Eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen, also Diversifikation, hilft deshalb, das Risiko im Portfolio zu reduzieren und eine stabilere Wertentwicklung zu ermöglichen. Die Wahl der passenden Anlageklassen hängt von den individuellen Zielen, der Risikobereitschaft und dem Zeithorizont des Anlegers oder der Anlegerin ab. 

Diese Anlageklassen gibt es

Die bekanntesten Anlageklassen kurz erklärt: 

Die folgenden Anlageprodukte sind keine Anlageklassen an sich, sondern werden aus verschiedenen Anlagen zusammengestellt:

  • Fonds: Ein Fonds ist ein Strauss verschiedener Anlagen, der von Expertinnen und Experten zusammengestellt und verwaltet wird. Fonds können zum Beispiel Aktien, Obligationen, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle enthalten. 
  • ETF: Exchange Traded Funds (ETF) sind ein gebündelter Strauss von Anlagen, der einen durchschnittlichen Marktpreis – einen Index – nachbildet. Auf diese Weise kann einfach und kostengünstig an der Wertentwicklung von Aktien-, Obligationen- oder Rohstoffmärkten partizipiert werden. 
  • Strukturierte Produkte: Wenn klassische Anlagen wie Aktien mit Zusatzfunktionen (z.B. Zinsen) kombiniert werden, spricht man von Strukturierten Produkten. Mit dem Erwerb kaufen Sie nicht die eigentlichen Wertpapiere, sondern setzen darauf, dass ein bestimmtes Marktszenario eintrifft: Zum Beispiel fallende oder seitwärts tendierende Kurse mit wenig Schwankungen. 

Den richtigen Mix finden

Eine langfristig erfolgreiche Anlagestrategie setzt ein diversifiziertes Portfolio voraus. Dann werden Risiken reduziert und Marktschwankungen geglättet. Brechen beispielsweise die Aktienkurse ein, können Obligationen oder ein Gold-ETF die Verluste minimieren. Denn Gold entwickelt sich anders als Aktien – wenn Aktien an Wert verlieren, legt Gold oft zu.  

Wichtig ist: Den perfekten Anlagemix, der Renditechancen und Risiko optimal ausgleicht, gibt es nicht. Die Streuung sollte auf Ihre persönlichen Anlageziele abgestimmt sein – und deshalb brauchen Sie ein solides Wissen über Anlageklassen, Unternehmen und Marktentwicklungen. Mit unseren Tipps können Sie Ihr Portfolio so diversifizieren, dass es optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. So unterstützt ein höherer Obligationen-Anteil ein konservativeres Risikoprofil, während mehr Aktien eine aggressivere Strategie ermöglichen.

5 Tipps für Einsteigerinnen und Einsteiger bei der Anlagewahl 

1. Vielfalt kennen: Aktien, Obligationen, Immobilien, Rohstoffe oder Geldmarktinstrumente – jede Anlageklasse hat eigene Chancen und Risiken. Wer ihre Charakteristika versteht, kann sein Portfolio gezielt diversifizieren und das Risiko den eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen anpassen.

2. Anlageklassen diversifizieren: Durch die Kombination verschiedener Anlageklassen kann das Gesamtrisiko verringert werden. Schwächelt eine Anlageklasse wie Aktien, können andere wie Gold an Wert zulegen und so das Portfolio stabilisieren.

3. Branchen diversifizieren: Auch innerhalb einer Anlageklasse können Branchen oder Unternehmen unterschiedlich oder sogar gegensätzlich (negativ korreliert) auf dieselbe Marktentwicklung reagieren. Enthält ein Portfolio beispielsweise gleichzeitig Aktien von Ölkonzernen und Fluggesellschaften, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass es sowohl für fallende als auch für steigende Ölpreise gewappnet ist.

4. Liquidität berücksichtigen: Manche Anlageklassen, etwa Immobilienfonds, lassen sich nicht täglich verkaufen – sie sind im Fachjargon nicht sehr liquide. Wichtig ist: Der Portfolio-Aufbau muss zur persönlichen Lebenssituation passen.

5. Expertentipps einholen: Die Wahl des richtigen Mixes der Anlageklassen und der einzelnen Finanzinstrumente ist nicht leicht, weil viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Wer zum ersten Mal investiert, sollte sich beraten oder die Geldanlage über ein Vermögensverwaltungsmandat von Expertinnen und Experten managen lassen. Vorschläge zum Einstieg geben auch digitale Tools, die basierend auf Algorithmen Empfehlungen aussprechen.

Diese weiterführenden Themen sind jetzt wichtig für Sie

Häufige Fragen zu Anlageklassen

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

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