Wie das Risikoprofil die Anlagestrategie beeinflusst
Ihr Portfolio sollte zu Ihren Einstellungen und Zielen passen. Das bedeutet: Sie können in Unternehmen investieren, die Sie unterstützen möchten, zum Beispiel nachhaltige Unternehmen. Gleichzeitig wählen Sie eine Mischung, die Renditechancen bietet, aber auch zu Ihrem Risikoprofil passt. Dabei wird darauf geachtet, wie die verschiedenen Anlagen im Portfolio auf Marktgegebenheiten wie Kursschwankungen oder Zinsbewegungen reagieren. Denn nur Anlagen mit geringer oder negativer Korrelation reduzieren das Risiko im Portfolio tatsächlich. Wenn sich alles gleich bewegt, bringt Streuung keinen Schutz. Allerdings werden mit der Risikominimierung auch die Renditechancen reduziert. Als Faustregel gilt: Je langfristiger und risikofreudiger Sie investieren, desto mehr Aktien und ausländische Werte können Sie wählen – das nennt man ein aggressiveres Risikoprofil.
Beispiele für Anlagestrategien:
Die «Strategy Invest» Fonds von Raiffeisen sind auf unterschiedliche Risikoprofile zugeschnitten und bieten Orientierung für Ihre persönliche Diversifikations-Strategie. Wenn Sie sicher und mit wenig Risiko investieren wollen, eignet sich ein Portfolio, das einen Schwerpunkt auf Obligationen legt (60 Prozent) und Titel enthält, die zu 80 Prozent in Schweizer Franken gehandelt werden. Das gilt als konservative Anlagestrategie.