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12.01.2026

Raiffeisen Transaktionspreisindex: Preisdynamik bleibt ungebrochen hoch

  • Die Preise für Einfamilienhäuser sind im vierten Quartal 2025 um 0,2 Prozent gestiegen
  • Stockwerkeigentumswohnungen kosteten 1,2 Prozent mehr als im Vorquartal
  • Die stärksten Preisanstiege innert einem Jahr verzeichneten Einfamilienhäuser in der Ostschweiz und in der Region Bern
  • Die Preise für Stockwerkeigentum legten in den vergangenen vier Quartalen in touristischen Regionen am stärksten zu

St.Gallen, 12. Januar 2026. Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im vierten Quartal 2025 weiter gestiegen. Für Einfamilienhäuser musste 0,2 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorquartal. Stockwerkeigentum ist mit einem Plus von 1,2 Prozent noch teurer geworden. Verglichen mit dem vierten Quartal 2024 kosteten Einfamilienhäuser damit Ende 2025 5,7 Prozent und Stockwerkeigentum 3,8 Prozent mehr. «Im Unterschied zum Mietwohnungsmarkt, wo sich das Mietpreiswachstum aufgrund der rückläufigen Zuwanderung zuletzt etwas beruhigt hat, bleibt die Preisdynamik im Eigenheimmarkt, der stärker von der inländischen Nachfrage geprägt ist, ungebrochen hoch», erklärt Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

 

Einfamilienhauspreise steigen in Bern und in der Ostschweiz besonders stark

Im Vorjahresvergleich verzeichneten Einfamilienhäuser in der Region Bern (+8,0%) und der Ostschweiz (+6,9%) die stärksten Preisanstiege. In der Nordwestschweiz (+3,0%) stiegen die Hauspreise hingegen deutlich weniger stark. Beim Stockwerkeigentum legten die Preise im Jahresvergleich in der Innerschweiz (+6,7%) sowie in der Ostschweiz (+4,3%) am stärksten zu. In der Region Genfersee (-0,5%) sind die Preise für Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahr hingegen leicht gesunken.

 

Hohe Preisdynamik in touristischen Gemeinden

Die Aufschlüsselung der Preisentwicklung nach Gemeindetypen zeigt, dass die Hauspreise in den Zentren (+5,4%) und in touristischen Gemeinden (+5,3%) innerhalb eines Jahres am stärksten gestiegen sind. In den urbanen Zentren haben sie mit einem Plus von 4,5 Prozent am wenigsten, aber immer noch deutlich zugelegt. Im Segment der Eigentumswohnungen verzeichneten touristische Gemeinden mit 4,6 Prozent die stärksten Preisanstiege. Auch in den Zentren stiegen die Preise für Stockwerkeigentum innerhalb eines Jahres, jedoch war die Preisdynamik mit einem Wachstum von 1,2 Prozent hier am schwächsten.

 

Raiffeisen Transaktionspreisindex

Der Raiffeisen Transaktionspreisindex erscheint vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals. Er misst, basierend auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED), die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz. Weitere Infos zum Schweizer Immobilienmarkt sind auf raiffeisen.ch erhältlich.