Devisengeschäfte dank direktem Marktzugang flexibel tätigen
Die von Rotz Gruppe nutzt den Direct Access Service von Raiffeisen, um Euro effizient einzukaufen – digital und ohne Wartezeiten. Bei günstigen Kursen greift das Ostschweizer Autohaus so blitzschnell zu.
von Rotz Gruppe
Seit 1978 steht von Rotz in Wil SG für Unternehmergeist und Verlässlichkeit. Die Autowelt vereint Handel, Werkstatt, Carrosserie & Lackiererei sowie Zubehör – die Genusswelt Hotel, Restaurant, Eventbereich, Spa und Bistro.
Hoher Devisenbedarf für Auto-Importe
Die von Rotz Gruppe importiert Fahrzeuge aus dem europäischen Ausland. Seine Verkaufspreise richtet das Unternehmen konsequent an der Konkurrenz aus: Sie liegen stets über dem Einkaufspreis zuzüglich einer festen Mindestmarge, darüber hinaus passen sich die Konditionen jedoch dynamisch den Bewegungen des Marktes an.
Für den Einkauf der Fahrzeuge benötigt die von Rotz Gruppe kontinuierlich Fremdwährungen, vor allem Euro. Über das Jahr hinweg summieren sich die Zahlungen auf über 100 Millionen. «Wir müssen auf attraktive Angebote unserer Händler sofort reagieren – sonst sichern sich andere die Fahrzeuge», erklärt Oliver Gärtner, Leiter Administration. Weil viele dieser Bestellungen zudem im Voraus zu bezahlen sind, ändert sich der Devisenbedarf von Tag zu Tag und lässt sich kaum verlässlich planen. «Rund 1'000 Fahrzeuge an Lager und zahlreiche Vorauszahlungen erfordern eine vorausschauende Steuerung der Liquidität.»
Die fehlende Planbarkeit birgt Risiken, denn Wechselkursschwankungen können die Margen spürbar beeinträchtigen: «Je günstiger wir Devisen einkaufen, desto besser für uns. Steigt der Euro-Kurs, schrumpft unser Gewinn – die höheren Fremdwährungskosten können wir in diesem Wettbewerbsumfeld nicht weitergeben», sagt Oliver Gärtner.
Klare Strategie beim Fremdwährungskauf
Ihre Devisengeschäfte wickelt die von Rotz Gruppe über Raiffeisen Schweiz ab. Als Importeur profitiert das Unternehmen dabei von der ausgeprägten Frankenstärke. «Wir setzen deshalb konsequent auf Kassageschäfte», erklärt der Administrations-Chef die Devisenstrategie. Für eine Kursabsicherung mit Termingeschäften sieht er im aktuellen Umfeld keinen Anlass: «Wir fahren mit dem Kassakauf sehr gut. Auch kleine Schwankungen fallen bei den derzeit tiefen Euro-Kursen kaum ins Gewicht.» Sollte sich der generelle Kurstrend eines Tages wieder ändern, würde Oliver Gärtner die Strategie überprüfen.
Flexibilität dank Direct Access Service
Was den Devisenkauf für von Rotz so einfach macht: Das Unternehmen nutzt den digitalen Direct Access Service (DAC) von Raiffeisen. Damit erhält es einen direkten Zugang zum globalen Devisenmarkt und kann jederzeit flexibel Fremdwährungen kaufen – ohne Anruf bei der Bank oder Wartezeiten. «Am DAC schätzen wir die einfache und übersichtliche Handhabung. So können wir bei günstigen Kursen unmittelbar reagieren», lobt Oliver Gärtner.
Rosario Loria, Devisenexperte bei Raiffeisen Schweiz, unterstreicht die Vorteile: «Mit dem DAC behalten Unternehmen ihre Devisengeschäfte selbst in der Hand. Wir freuen uns, den Geschäftsalltag für Autowelt von Rotz damit effizienter zu machen.»
«Am DAC schätzen wir die einfache und übersichtliche Handhabung. So können wir bei guten Kursen unmittelbar reagieren.»
Oliver Gärtner
Leiter Administration von Rotz Gruppe