Immobilienstudie: Bauland – Horten lohnt sich mehr als Bauen
Mit der Hortung von Bauland wird eine grössere Rendite erzielt als mit dessen Bebauung. Weil griffige Baulandmobilisierungsmassnahmen auf sich warten lassen, bleibt eine wichtige Quelle von günstigem und sozialverträglich erstelltem Wohnraum weiter verstopft. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Studie «Immobilien Schweiz» des Raiffeisen Economic Research.
19.02.2026
Fredy Hasenmaile interpretiert die Zahlen & Fakten aus der Studie
Die Fakten im Überblick
Bauen im Bestand verdrängt Neubau auf unbebautem Land
Privatpersonen haben wenig Interesse an der Bebauung von Bauland
Baulandhortung erzielt höhere Rendite als ein Mehrfamilienhaus
Trotz rückläufiger Zuwanderung bleibt der Wohnraummangel unverändert gross
Eigenkapitalanforderungen steigen wegen Tragbarkeitsausgleich überproportional
Wohneigentumspreise steigen schneller als gespart werden kann
Marktüberblick
«Das neue Raumplanungsregime hat die Hortung von Bauland rentabler gemacht als dessen Bebauung. Trotz bedeutender Baulandreserven entsteht folglich nur noch wenig Wohnraum auf der «grünen Wiese». Massnahmen zur Baulandmobilisierung zeigen auch über zehn Jahre nach der Raumplanungsreform kaum Wirkung. Der Neubau auf unbebautem Land, der keinen preiswerten bestehenden Wohnraum vernichtet, kann unter den herrschenden Rahmenbedingungen nicht für eine ausreichende Ausdehnung des Wohnungsangebots sorgen.»
Francis Schwartz
Ökonom Raiffeisen Economic Research
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