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SNB kann vorerst abwarten

03.09.2026

Zinsentwicklung seit 2000

Zinsentwicklung seit 2000

Die Weltwirtschaft trotzt der durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiekrise. Gerade in Europa zeigen sich die Unternehmen, nach Jahren mit starkem konjunkturellem Gegenwind, resilient. Auch in der Schweiz verdichten sich die Hinweise auf eine Festigung der Erholung. Gleichzeitig bleibt der Preisdruck tief. Ausser bei Ölprodukten ist kaum ein Anstieg der Teuerung zu erkennen.

 

Entsprechend sorgt sich die Schweizer Nationalbank (SNB) seit dem Energiepreisschock weniger um Aufwärtsrisiken bei der Inflation, sondern mehr um Abwärtsrisiken bei der globalen Nachfrage und um die Stärke des Franken. Deshalb bleibt die SNB bereit, «bei Bedarf» am Devisenmarkt zu intervenieren. Die Widerstandsfähigkeit der Weltkonjunktur und vor allem die Ausweitung der erwarteten Zinsdifferenzen zur Eurozone und den USA haben den Franken allerdings weniger stark werden lassen.

 

Damit besteht derzeit weder am Devisenmarkt noch bei den Leitzinsen Handlungsbedarf. Die SNB befindet sich in einer sehr guten Ausgangslage und kann abwarten. Das spricht zunächst für weitgehend stabile Hypothekarzinsen. Sollte die europäische Wirtschaft ihren Erholungskurs fortsetzen, könnte sich aber im späteren Verlauf des nächsten Jahres ein Fenster für einen zumindest leicht positiven SNB-Leitzins öffnen, begleitet von einem moderaten Anstieg der Hypothekarkonditionen. 

 

Weitere Informationen finden Sie unter raiffeisen.ch/hypothekarzinsen

Zinsprognosen für Raiffeisen-Hypotheken

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