Frankenstärke nicht besorgniserregend
26.02.2026
Zinsentwicklung seit 2000
Frankenstärke nicht besorgniserregend
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihren Leitzins letztmals im Juni 2025 gesenkt. Seitdem ist sie zufrieden mit der Ausrichtung der Geldpolitik und hält an den Nullzinsen fest.
Die Inflation bleibt zu Jahresbeginn nur knapp im positiven Bereich und bewegt sich am unteren Rand des SNB-Zielbandes von 0 bis 2 Prozent. Die Jahresrate der Konsumentenpreise könnte in den kommenden Monaten kurzfristig leicht ins Minus rutschen. Gleichzeitig hat sich aber der Ausblick für die Schweizer Wirtschaft zum Jahreswechsel aufgehellt, und die bereits sehr tiefen Zinsen stimulieren die Wirtschaft auch in den kommenden Monaten. Vor diesem Hintergrund geht die Nationalbank im späteren Jahresverlauf weiterhin von einem moderaten Aufwärtstrend bei den Preisen aus.
Die jüngste, erneute Frankenaufwertung dürfte den Notenbankern noch keine grossen Sorgen bereiten. In realer Rechnung – also bereinigt um die Inflationsunterschiede – zeigt sich der Franken seit rund zwei Jahren recht stabil. Dabei unterstützt auch der weiterhin hohe Zinsabstand zur Eurozone, der Anlagen in Schweizer Franken vergleichsweise weniger attraktiv macht. Damit besteht für die SNB derzeit kein akuter Handlungsbedarf, weder am Devisenmarkt noch bei den Leitzinsen.
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