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SNB-Nullzins wird unangemessener

01.10.2026

Zinsentwicklung seit 2000

Zinsentwicklung seit 2000

Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat an ihrer September-Sitzung wie erwartet am Nullzins festgehalten. Sie sah keinen Grund, die geldpolitische Ausrichtung anzupassen, um die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten. Ungeachtet der preistreibenden Effekte der höheren Energiepreise und des schwächeren Franken, zweifelt SNB-Präsident Martin Schlegel nicht daran, dass die Inflation im SNB-Zielband von 0%-2% bleiben wird.

 

Gleichzeitig präsentiert sich die Schweizer Wirtschaft widerstandsfähig und bewegt sich mittlerweile nahe an ihrem Potenzialpfad. Damit erscheint die unterstützende Nullzinspolitik zunehmend unangemessener. Aktuell bleibt die SNB wegen der grossen Unsicherheit und der vorangegangenen langen Unterauslastung der Industriekapazitäten aber noch vorsichtig.

 

Setzt sich die Konjunkturerholung fort, und kommt es nicht zu einer schnellen Befriedung im Nahen Osten begleitet von einem starken Rückgang der Energiepreise, könnte sich das Fenster für eine erste Zinserhöhung bereits bis zur nächsten Lagebeurteilung im Dezember weit genug öffnen. An den Zinsmärkten ist eine allmähliche Abkehr von der Nullzinspolitik schon eingepreist. Die Konditionen für längerfristige Festhypotheken haben sich deshalb auch bereits moderat verteuert und dürften bei begrenzten Zinsanpassungen nicht markant weiter steigen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter raiffeisen.ch/hypothekarzinsen

Zinsprognosen für Raiffeisen-Hypotheken

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