Anlageprodukte

Obligationen

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Obligationen sind ein Grundpfeiler eines diversifizierten Portfolios und lassen Sie zum Gläubiger werden: Für eine vereinbarte Laufzeit leihen Sie einem Unternehmen oder einem Staat Geld. Dafür erhalten Sie Zinsen. Obligationen werden auch an der Börse gehandelt, Sie als Anleger profitieren im Vergleich zu Aktien aber von einer grösserer Kursstabilität.


Welche Vorteile bieten Obligationen?

  • Hohe Sicherheit
    Obligationen von guten Schuldnern sind konservative Anlagen. So gelten Anleihen der Schweizerischen Eidgenossenschaft beispielsweise als praktisch risikofrei.
  • Regelmässige Einnahmen
    Obligationen bescheren Ihnen regelmässige Einnahmen. Der Emittent zahlt Ihnen in der Regel jährlich Zinsen auf Ihr investiertes Geld. Die Höhe dieser Zinsen ist entweder fix vereinbart oder orientiert sich an einem Referenzzinssatz.
  • Geringere Kursschwankungen
    Obligationen sind wichtige Bestandteile eines diversifizierten Portfolios. Denn die Kursschwankungen von Obligationen sind geringer als beispielsweise diejenigen von Aktien.
  • Viel Flexibilität
    Wie Aktien werden Obligationen an der Börse zu einem Kurs gehandelt; sie können jederzeit gekauft und verkauft werden und müssen nicht bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden. 


Kleinere Kursschwankungen

Wertentwicklung von Obligationen (SBI), Aktien (SPI), einem gemischten Portfolio (50% Obligationen, 50% Aktien) und einem Sparkonto, indexiert (100 = 1. Januar 2000)

Wertentwicklung von Obligationen (SBI), Aktien (SPI), einem gemischten Portfolio (50% Obligationen, 50% Aktien) und einem Sparkonto, indexiert (100 = 1. Januar 2000)

Quellen: Bloomberg, Raiffeisen Schweiz Investment Center

Die Grafik zeigt, dass Obligationen zwar weniger Rendite bringen, im Vergleich zu Aktien aber einen wesentlich stabileren Kursverlauf haben. Obligationen eignen sich daher, um die Risiken von Aktien in einem diversifizierten Portfolio abzufedern.

 

Was sind Obligationen und wie funktionieren sie?

Obligationen werden auch Anleihen oder englisch Bonds genannt. Sie leihen bei einer Obligation als Gläubiger einem Schuldner für eine vereinbarte Laufzeit Geld, also Fremdkapital. Der Schuldner kann beispielsweise ein Staat, ein Kanton oder eine Stadt sein, aber auch ein Unternehmen. Als Gegenleistung für Ihr Kapital verpflichtet sich der Schuldner, Ihnen regelmässig – in der Regel jährlich – Zinsen zu bezahlen. Nach Ende der Laufzeit erhalten Sie das Geld vollumfänglich zurück.

Mehrheitlich werden die Zinsen vorgängig für die gesamte Laufzeit vereinbart; die Obligation gilt dann als festverzinslich. Es gibt aber auch Obligationen mit variablem Zinssatz, der basierend auf einem Referenzzinssatz wie dem Libor oder dem Saron in bestimmten Abständen neu berechnet wird.

Wie hoch der Zinssatz einer Obligation ist, hängt neben dem generellen Zinsniveau insbesondere von der Laufzeit und der Kreditwürdigkeit des Schuldners ab. In der Regel gilt: Je länger die Laufzeit und je schlechter die Bonität des Herausgebers (Emittenten), desto grösser ist das Risiko, dass die Anleihe wegen Zahlungsunfähigkeit des Schuldners nicht zurückbezahlt wird. Für dieses Risiko werden Sie als Gläubiger mit einem entsprechend höheren Zinssatz entschädigt.

 

Begriffe die Sie kennen sollten

 

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