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31.10.2023

Raiffeisen tritt der Net-Zero Banking Alliance bei

  • Mit ihrem Beitritt zur Net-Zero Banking Alliance der UNO unterstreicht Raiffeisen ihr Bekenntnis zur Erreichung der weltweiten Klimaziele und zu einem klimaverträglichen Finanzplatz
  • Im Vorfeld dazu hat sich Raiffeisen bereits Ziele für die Senkung ihrer betrieblichen und der von ihr finanzierten Treibhausgasemissionen gesetzt
  • Die Offenlegung von Klimainformationen in der Unternehmensberichterstattung wurde wesentlich gestärkt

St.Gallen, 31. Oktober 2023. Raiffeisen ist der von der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNO) ins Leben gerufenen Net-Zero Banking Alliance (NZBA) beigetreten. Mit dem Beitritt bekennt sich Raiffeisen zum Ziel, die Treibhausgasemissionen des von ihr finanzierten Kredit- und Anlageportfolios bis spätestens 2050 auf Netto-Null zu reduzieren. Im Vorfeld des Beitritts hat sich die Raiffeisen Gruppe bereits ambitionierte Ziele zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen gesetzt und diese im Rahmen der Geschäftsberichtserstattung 2022 offengelegt.

 

Breit abgestützte Verantwortung

Die NZBA unterstreicht in ihren Leitlinien, dass Banken eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Übergangs zu einer klimaverträglichen Wirtschaft und Gesellschaft spielen. Gleichzeitig anerkennt die Allianz, dass der Übergang nur gelingen wird, wenn auch Kundinnen und Kunden und alle weiteren Anspruchsgruppen ihren Beitrag leisten.

Eric Usher, Leiter der Finanzinitiative des UNO-Umweltprogramms zeigt sich erfreut über den Beitritt: «Wir heissen Raiffeisen herzlich willkommen im Kreise ambitionierter und klimabewusster Banken. Dass sich Raiffeisen gleichzeitig mit ihrem Beitritt zur Net-Zero Banking Alliance auch bereits Klimaziele gesetzt hat, zeugt von der Ernsthaftigkeit des Bekenntnisses.»  

Christian Hofer, Leiter Nachhaltigkeit, Politik & Genossenschaft bei Raiffeisen Schweiz sagt: «Mit dem Beitritt zur Net-Zero Banking Alliance und der Formulierung konkreter Klimaziele macht Raiffeisen einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Weg, Bankdienstleistungen klimaverträglicher auszurichten.»

 

Etablierte Klimastrategie

Seit 2020 verfolgt die Raiffeisen Gruppe eine Klimastrategie mit den fünf Stossrichtungen messen, offenlegen, reduzieren, kompensieren und engagieren. Seit 2021 misst die Bankengruppe neben den betrieblichen Emissionen auch ihre finanzierten Emissionen nach dem Standard der internationalen Brancheninitiative Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) und legt Klimainformationen nach den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) umfassend offen. Ihre verbleibenden betrieblichen Emissionen kompensiert Raiffeisen durch den Zukauf von CO2-Zertifikaten.

 

Klimaaspekte in Produkte und Beratung integriert

Raiffeisen berücksichtigt Klimaaspekte bei der Ausgestaltung ihrer Lösungen und in der Beratung in allen Geschäftsfeldern. Um ihren Beitrag zu einem nachhaltigen Schweizer Gebäudepark zu leisten, setzt Raiffeisen auf die systematische Sensibilisierung von Hypothekarkundinnen und -kunden. Bereits seit 2015 ist die energetische Immobilienbewertung in die Wohneigentumsberatung integriert. Seit 2022 werden Wohneigentümerinnen und -eigentümer mit einer vorausschauenden Modernisierungsberatung auf Investitionen in ihre Immobilien vorbereitet. Darüber hinaus engagiert sich Raiffeisen beispielsweise als Partnerin der Kampagne «Erneuerbar Heizen» des Bundesamts für Energie.  Im Vorsorge- und Anlagebereich bietet Raiffeisen ein breites Angebot an nachhaltigen Lösungen, die auch Klimaaspekte berücksichtigen. Darüber hinaus engagiert sich Raiffeisen unter anderem als Gründungsmitglied der Klimastiftung Schweiz, die sich für die Klimaverträglichkeit von KMU in der Schweiz und in Liechtenstein einsetzt. Zudem ist Raiffeisen im Jahr 2022 eine Partnerschaft mit dem Verein Go for Impact eingegangen, der sich auf die Sensibilisierung der Schweizer Wirtschaft für wissenschaftsbasierte Klimaziele fokussiert. Damit Raiffeisen ihre betrieblichen Emissionen reduzieren kann, wird innerhalb der Raiffeisen Gruppe vor allem der Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme sowie die Förderung des öffentlichen Verkehrs und eine klimafreundliche Flottenbewirtschaftung vorangetrieben. Strom bezieht Raiffeisen bereits heute ausschliesslich aus erneuerbaren Energiequellen.